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	<title>Ofu-Sichtungen &#187; Comics</title>
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	<description>Ein SF-Fan-Blog zu Comics und anderem Schnickschnack</description>
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		<title>Der einsame Reiter</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[»Jonah Hex« ist eine Comicreihe, die DC seit immerhin 1972 veröffentlicht. Hauptperson dieser Reihe ist der gleichnamige Kopfgeldjäger, der, entstellt von einer riesigen Narbe auf seiner rechten Gesichtshälfte, im Wilden Westen nach dem Bürgerkrieg unterwegs ist. Seine ersten Abenteuer erschienen &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2010/03/08/der-einsame-reiter/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/03/hex.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-196" title="hex" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/03/hex-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a>»Jonah Hex« ist eine Comicreihe, die DC seit immerhin 1972 veröffentlicht. Hauptperson dieser Reihe ist der gleichnamige Kopfgeldjäger, der, entstellt von einer riesigen Narbe auf seiner rechten Gesichtshälfte, im Wilden Westen nach dem Bürgerkrieg unterwegs ist. Seine ersten Abenteuer erschienen in der Reihe »All Star Western«, waren jedoch schnell so beliebt, daß Jonah Hex zum einzigen Bestandteil dieser Reihe wurde und sie in »Weird Western Tales« umbenannt wurde. Eingestellt wurde diese Serie zwar 1985, doch sehr schnell danach wurde eine neue Jonah Hex-Serie gestartet, die allerdings nur bis 1987 lief. Seitdem wurden bei Vertigo, dem „erwachseneren“ Label von DC, mehrere Miniserien gestartet, bis dann 2005 eine neue ständige Reihe begann. Von dieser Serie liegen nun auch auf Deutsch die ersten Hefte vor.</p>
<p>In den alten Heften wurde Jonah Hex als zynischer und moralisch verkommener Charakter beschrieben. Da ich die alten Hefte nicht kenne, muss ich das mal so glauben, denn davon ist in den neuen Heften nicht viel übrig geblieben. Zwar ist Hex immer noch der entstellte Kopfgeldjäger, ist aber trotzdem seinen eigenen Moralvorstellungen verpflichtet, die dazu führen, daß er erbarmungslos gegen diejenigen vorgeht, die in seine Augen Unrecht begangen haben. Offensichtlichstes Vorbild für diesen „neuen“ Jonah Hex ist der junge Clint Eastwood aus den Dollar-Filmen, sichtbar vor allem daran, daß der Zeichner, Luke Ross, sich eindeutig Eastwood zum Vorbild genommen hat. Genau das ist auch eins der größten Probleme, die ich mit diesem Comic habe. Die Geschichten sind ziemlich gut, auch wenn ich Western lieber als Filme sehe, im Comic fehlt doch einiges von dem, was einen Western ausmacht. Aber dadurch, daß man andauernd Clint Eastwood mit Narbe im Gesicht sieht, fehlt diesem Comic die Eigenständigkeit, die gerade so eine relativ unbekannte Comicfigur nötig hätte, um sich bei den Lesern durchzusetzen. Und so ist vielleicht nicht zufällig die beste Geschichte in diesem Buch die von Ton Dezuniga gezeichnete, der der ursprüngliche Zeichner von Jonah Hex in den Siebzigern war. Hier kommt auch sehr viel stärker der ursprüngliche Hex durch, der sich einen Dreck um Recht und Gesetz schert und skrupellos seine Ziele durchsetzt.</p>
<address>Jonah Hex: Zeit zu sterben</address>
<address>Text: Justin Gray, Jimmy Palmotti</address>
<address>Zeichnungen: Luke Ross, Tony Dezuniga</address>
<address>Übersetzung: Christian Heiss</address>
<address>Verlag: DC Deutschland, Panini</address>
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		<title>Altes Adamantium</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 22:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[50 Jahre, nachdem sich alle Superschurken des Marvel-Universums zusammengetan haben, um die Macht an sich zu reißen, leben von den ehemaligen Helden nur noch wenige. Einer von ihnen ist Logan alias Wolverine, der sich auf eine Farm zurückgezogen hat, um &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2010/03/07/altes-adamantium/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/03/logan.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-186" title="logan" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/03/logan-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a>50 Jahre, nachdem sich alle Superschurken des Marvel-Universums zusammengetan haben, um die Macht an sich zu reißen, leben von den ehemaligen Helden nur noch wenige. Einer von ihnen ist Logan alias Wolverine, der sich auf eine Farm zurückgezogen hat, um dort mit seiner Familie in Frieden zu leben. Mit dem uns bekannten Wolverine hat dieser alte Mann jedoch nicht mehr viel zu tun, etwas ist in ihm 50 Jahre zuvor zerbrochen. Doch dann taucht ein alter Bekannter auf, um ihn für einen Auftrag anzuheuern, der die beiden durch ganz Amerika führt.</p>
<p>Mark Millar gehört momentan sicher zu den besten Autoren, die Marvel und DC aufzubieten haben. Er hat die modernen Marvel-Comics entscheidend mitgeprägt, zum einen durch die Mini-Serie »Civil War«, in der die Grundsteine für die aktuelle Handlung gelegt wurden, wie auch im ultimativen Universum in der Reihe Ultimates (Die Rächer) und den Ultimate X-Men. Daneben fallen einem bei seinem Namen noch »Wanted« und »Kick Ass« ein, die beide fürs Kino verfilmt wurden. In »Old Man Logan« kombiniert Millar Elemente aus Western mit einem postapokalyptischen Szenario.</p>
<p>Wenn man Millars frühere Werke kennt, fallen einem noch andere Ähnlichkeiten auf. So zum Beispiel mit »Wanted«, wo auch die Superschurken die Helden umgebracht und die Macht an sich gerissen haben. Allerdings wird in »Old Man« die Geschichte aus der Sicht eines alten Helden beschrieben und nicht aus der eines der Verbrecher. Auch sonst merkt man ganz stark, wo sich Millar bedient hat. Clint Eastwoods »Erbarmungslos« gehört da noch zu den offensichtlichsten Anleihen.</p>
<p>Millars Grundidee für diese Geschichte ist nur konsequent. Gegen verbündete Superschurken hätten die Helden niemals eine Chance, sie wären einfach zu sehr in der Inderheit. Vor allem, wenn die Bösewichte dann auch noch so perfide vorgehen wie in diesem Comic. Zurück bleiben 50 Jahre später ein gebrochener Logan, der geschworen hat, seine Krallen nie wieder einzusetzen, und ein Amerika, das zwischen den Schurken aufgeteilt wurde. Dieser Comic ist so etwas wie ein Italowestern der Superheldencomics, denn auch hier gibt es keinen Helden mehr, sondern nur einen Mann, dem seine Hoffnungen und Ideale zerstört worden sind und der trotzdem versucht, sein Leben, so gut wie ihm möglich, weiter zu führen.</p>
<p>Dies ist ganz sicher nicht Mark Millars bestes Werk, denn dafür fehlt in »Old Man Logan« die Konsequenz und Radikalität, die »Wanted« so faszinierend gemacht haben. Dennoch ist dieser Band um vieles besser als das meiste, was so jeden Monat auf den Comic-Markt geschmissen wurde.</p>
<address> Marvel exklusiv 84: Old Man Logan</address>
<address>Text: Mark Millar</address>
<address>Zeichnungen: Steve McNiven</address>
<address>Übersetzung: Jürgen Petz</address>
<address> Verlag: Marvel Deutschland, Panini</address>
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		<title>Superhelden mit Schlapphut?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es passiert ja immer mal wieder, daß man in den Redaktionen der Comic-Verlage auf die mehr oder minder originelle Idee kommt, ihre Helden aus ihrer bekannten Geschichte zu reißen und in neue Kulissen zu setzen. Von der Kolonialzeit Amerikas (Neil Gaimans 1602) bis zur fernen Zukunft ist man da schon gegangen. Für diese neue Reihe Marvels geht man allerdings nur etwa 80 Jahre in die Vergangenheit und verfrachtet einige der bekanntesten Superhelden in die Zeit von Al Capone, Phillip Marlowe und Sam Spade: In die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts.</p>
<p><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/03/spidermannoir.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-180" title="spidermannoir" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/03/spidermannoir-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a>Zugegeben, es gibt sicher langweiligere Epochen der amerikanischen Geschichte, die man auswählen kann, aber trotzdem, ist gerade diese Zeit doch mit so vielen starken Bildern besetzt, daß es nicht gerade einfach sein dürfte, moderne Helden wie Spider-Man, die X-Men oder Daredevil in diese Zeit zu verfrachten. DC hätte es da etwas einfacher gehabt, immerhin ist ihr Batman ein direkter Nachfahre dieser Crime-Noir-Geschichten.</p>
<p>Den Anfang macht jetzt jedenfalls Spider-Man, dessen Geschichte in New York 1933 spielt. Die Stadt ächzt unter der Weltwirtschaftskrise und es bereichern sich Verbrecherbosse wie Norman Osborn an der angespannten Situation. Hine und Sapolsky haben versucht, ziemlich viele bekannte Gestalten aus »Spider-Man« in dieser Mini-Serie unterzubringen. Von Pflichtfiguren wie Osborn, JJ Jameson, Tante May und Onkel Ben bis zu netten Nebenfiguren wie Kraven oder der Geier.</p>
<p>Das Problem, das ich sehe, ist, daß jemand wie Spider-Man kaum vernünftig in eine Noir-Geschichte zu packen ist. Gerade diese Geschichten leben davon, daß es kein klar abgegrenztes Gut/Böse-Schema gibt, die „Helden“ sind fast immer gebrochene Figuren, zynische Detektive wie ein Sam Spade, die vor allem ihren eigenen Vorteil im Sinn haben. Spider-Man gehört zu den Marvel-Helden, die absolut für das Gute stehen und dafür kämpfen, wenn man ihnen diese nimmt, hat man vollkommen andere Helden. Das wäre zwar auch mal ein interessanter Ansatz gewesen, aber soweit wollte man bei Marvel offensichtlich dann doch nicht gehen Und so sind in dieser Geschichte die Nebenfiguren ungleich interessanter als die Hauptperson, sei es Ben Urich als korrumpierter und heroinsüchtiger Bildjournalist oder Felicia Hardy als Nachtclubbesitzerin und Ex-Geliebte Urichs. Den Nebenfiguren merkt man auch an, daß sich die Autoren bemüht haben, sie in diese Zeit anzupassen. Bei Peter Parker dagegen hat man nicht viel mehr gemacht, als ihm ein anderes Kostüm anzuziehen und die Entstehung anzupassen, das war es dann schon. Trotzdem ist diese Geschichte sehr gut geworden, sie ist spannend und lebt von der guten Charakterisierung der Figuren und der Illustration des New Yorks der dreißiger Jahre.</p>
<p>Für das Projekt Marvel Noir ist dieser Band ein guter Auftakt. Ich verspreche mir aber von den kommenden Bänden etwas mehr, denn Helden wie Wolverine oder Daredevil passen besser in eine Noir-Geschichte als Spider-Man.</p>
<address><strong>Marvel Noir: Spider-Man</strong></address>
<address><strong>Text: David Hine, Fabrice Sapolsky</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Carmine Di Giandomenico</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Michael Strittmatter</strong></address>
<address><strong>Verlag: Marvel Deutschland, Panini</strong></address>
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		<title>Kein Surrogat, das Original</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem Nachtklub wird ein Pärchen von einem Unbekannten beim Sex erwischt und von ihm getötet. Als die Polizei am Tatort eintrifft, stellt sich heraus, daß die zwei keine echten Menschen waren, sondern Surrogate, künstliche Stellvertreter, durch die die Menschen &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2010/03/02/kein-surrogat-das-original/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem Nachtklub wird ein Pärchen von einem Unbekannten beim Sex erwischt und von ihm getötet. Als die Polizei am Tatort eintrifft, stellt sich heraus, daß die zwei keine echten Menschen waren, sondern Surrogate, künstliche Stellvertreter, durch die die Menschen mit ihrer Außenwelt agieren können, ohne ihre Wohnung zu verlassen. Dies ist nicht nur der Beginn des neuesten Films mit Bruce Willis, der gerade im Kino läuft, sondern auch des Comics, auf dem der Film basiert.</p>
<p>Doch bereits ab diesem Punkt entwickeln sich Comic und Film völlig unterschiedlich, und es ist faszinierend, wie eine Geschichte sich trotz gleicher Grundlagen verschieden entwickeln kann. Während im Film nicht nur die Surrogaten getötet wurden, sondern auch ihre Besitzer, überleben im Comic die Menschen die Zerstörung ihrer künstlichen Körper. Vielleicht ist dies am Anfang nur ein unbedeutender Unterschied, doch damit dreht sich die ganze Geschichte und wird viel nachvollziehbarer für den Leser. Ohne zuviel über den Inhalt von Film und Comic zu verraten, erledigt sich durch diese eine Tatsache einer der ganz großen Schwachpunkte des Films, nämlich das Motiv für die Zerstörung der Surrogaten und den Plan, um dieses Ziel zu erreichen.</p>
<p><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/03/surrogates.jpg"><img class="size-medium wp-image-173 alignleft" title="Surrogates" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/03/surrogates-193x300.jpg" alt="" width="193" height="300" /></a>Doch auch bei der weiteren Lektüre lässt der Comic seine Verfilmung weit hinter sich. So ist die Hauptperson des Comics, Harvey Greer, etwa meilenweit von Bruce Willis Darstellung entfernt. Während man im Film große Mühe hatte, dem grau gewordenen Kämpen Willis abzunehmen, daß er sich in einen Surrogaten verkriecht, fällt dies beim Comic-Greer überhaupt nicht schwer. Dies ist kein Actionheld, sondern einfach ein Mann, der versucht, seinen Job zu machen und dafür jede Hilfe, auch die eines Roboterkörpers, annimmt. Auch zum Schluss verweigern sich die Autoren eines Happyends wie im Film, sondern entschlossen sich zu einem der Geschichte angemesseneren Ende.</p>
<p>Wer aus diesem Film unzufrieden heraus kam, sollte sich diesen Comic vornehmen. Viele Fehler, die im Film eingebaut wurden, kommen hier nicht vor. Auch die Welt gesamt ist im Comic erheblich glaubwürdiger, wozu auch die zwischen die Kapitel eingebauten fiktiven Artikel und Werbebroschüren für Surrogate beitragen.</p>
<address><strong>Surrogates</strong></address>
<address><strong>Text: Robert Venditti</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen und Farben: Brett Weldele</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Christian Langhagen</strong></address>
<address><strong>Verlag: Cross-Cult</strong></address>
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		<title>Aufgefallen im Januar</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 17:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Batman/Superman Sonderband 2: Superbat; Zweckgemeinschaft Text: Michael Green, Mike Johnson; Len Wein Zeichnungen: Rags Morales; Chris Batista Übersetzung: Steve Kups Verlag: Panini Comics, DC Deutschland Im ganzen DC-Universum dürfte es keine zwei gegensätzlicheren Charaktere geben als Superman und Batman. Trotzdem, &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2010/01/25/aufgefallen-im-januar/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address> </address>
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<address><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/superbat.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-152" title="superbat" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/superbat-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a></address>
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<address><strong>Batman/Superman Sonderband 2: Superbat; Zweckgemeinschaft</strong></address>
<address><strong>Text: Michael Green, Mike Johnson; Len Wein</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Rags Morales; Chris Batista</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Steve Kups</strong></address>
<address><strong>Verlag: Panini Comics, DC Deutschland</strong></address>
<p>Im ganzen DC-Universum dürfte es keine zwei gegensätzlicheren Charaktere geben als Superman und Batman. Trotzdem, oder gerade deshalb, werden die beiden von Autoren immer wieder und gerne zusammen in den Kampf gegen das Verbrechen geschickt, ergeben sich doch aus den Reibungen der zwei so unterschiedlichen Sichtweisen, wunderbare Ansätze für interessante Geschichten.</p>
<p>In diesem Band wird in der ersten Geschichte versucht, diesen Gegensatz noch auf die Spitze zu treiben, denn die beiden Helden tauschen hier ihre Fähigkeiten. Während Batman, mit Supermans übermenschlichen Gaben ausgestattet, sich in der Lage sieht, endlich mit dem Verbrechen in Gotham endgültig aufräumen zu können, sieht sich Superman mit einer bisher ungekannten Menschlichkeit konfrontiert, mit der er sich aber nicht mehr als Alien unter Menschen fühlen muss.</p>
<p>Das Problem an Geschichten mit Superman war immer, daß dieser Kerl als das ultimativ Gute geschaffen wurde. Nur selten konnten Autoren diesen Panzer aus Gutsein durchbrechen und interessante Facetten am kostümierten Pfadfinder aufzeigen. Entsprechend langweilig sind die meisten Geschichten mit dem Stählernen. Batman konnte dagegen nie seine Wurzeln in den Detektivgeschichten der dreißiger Jahre, etwa von Hammet oder Chandler, verleugnen. Er hatte immer eine dunkle Seite, die ihn viel interessanter und spannender machte als viele seiner Kollegen.</p>
<p>Dies zeigt sich wieder mal in dieser Geschichte. Während Superman sich mehr oder minder mit seinem Schicksal abfindet, nutzt Batman seine neuen Fähigkeiten gnadenlos aus und begibt sich auf einen Feldzug gegen das Verbrechen, bei dem er zunehmend skrupelloser agiert und auch vor Verbündeten und Freunden nicht haltmacht. Und so muss Superman trotz seines Verlusts eingreifen, um Batman zu stoppen und seine Gaben zurückzuerlangen.</p>
<p>Batmans brutaler Feldzug ist ihm Rahmen seines Charakters völlig nachvollziehbar. Angetrieben vom Trauma des Verlusts seiner Eltern, kann er nun so gegen das Verbrechen vorgehen, wie er es immer wollte, aber nie konnte. Dabei legt er immer mehr die moralischen Fesseln ab, die er sich bisher auferlegt hat. Daß dies im Nachhinein durch den Fluch erklärt wird, der zu dem Tausch der Fähigkeiten führte, ist eine Schwäche der Geschichte, aber nötig, denn sonst könnte Batman am Ende kaum in den Kreis der Superhelden zurückkehren. Supermans Rolle bleibt dagegen mal wieder etwas blass, denn er kann auch ohne seine Gaben nicht aus seiner Pfadfinderhaut und so verpassen die Autoren eine Chance, diesem Charakter mal wieder etwas mehr Tiefe zu geben.</p>
<p>Im Vergleich zu dieser ersten, sehr gut erzählten Geschichte fällt die zweite ganz extrem ab. Sie ist eigentlich nicht mehr als der übliche Helden/Schurkenkampf, der nur dadurch etwas interessanter wird, daß Batmans und Supermans Gegner ein Mischwesen aus den beiden ist und ihre Fähigkeiten besitzt. Ansonsten ist dies eine typische Zweitgeschichte, die nicht groß von der eigentlichen Hauptgeschichte ablenkt.</p>
<p>Aber für diese Hauptgeschichte lohnt sich dieser Sonderband auf jeden Fall. Sie bietet eine Geschichte, die sich vom normalen Superheldeneinerlei abhebt, da sie einen unserer Helden mit seinen dunklen Seiten konfrontiert.</p>
<p><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/incognito.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-157" title="incognito" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/incognito-186x300.jpg" alt="" width="186" height="300" /></a></p>
<address><strong>Incognito: Stunde der Wahrheit</strong></address>
<address><strong>Text: Ed Brubaker</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Sean Phillips</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Claudia Fliege</strong></address>
<address><strong>Verlag: Panini Comics</strong></address>
<p>Irgendwie scheint es einigen Superheldenautoren keinen Spaß mehr zu machen, Comics über Helden zu schreiben. Daß Garth Ennis dieses Genre nicht leiden kann, ist ja bekannt und er kompensiert das momentan auch ganz erfolgreich mit »The Boys«. Mark Millar schrieb mit »Wanted« einen der interessantesten Comics der letzten Jahre, der sich nur um Superschurken drehte und Ed Brubaker setzt nun mit Incognito den Pulp-Magazinen der dreißiger Jahre ein Denkmal, in denen die Basis für die Superhelden-Comics gelegt wurde, wie wir sie heute kennen.</p>
<p>„Held“ seines Comics ist Zack Andersen, ein ehemaliger Superschurke, der sich in einem Zeugenschutzprogramm verstecken muss, nachdem er gegen seinen ehemaligen Boss ausgesagt hat, um seine eigene Haut zu retten. Seine Fähigkeiten werden durch Drogen unterdrückt und er führt nun das langweilige Leben eines Büroboten, den niemand wirklich wahrnimmt. Doch dann erhält Zack seine Fähigkeiten wieder zurück und er muss sich nun entscheiden, wie er sie in Zukunft einsetzen wird.</p>
<p>Der Reiz solcher Noir-Geschichten liegt ja bekanntlich darin, daß es keine klar abgesteckten Gut/Böse-Seiten gibt, sondern zuallererst Menschen, die versuchen, einigermaßen unbeschadet durchs Leben zu kommen. Auch Zack Andersen gehört dazu, nur weiß er, daß er mal zu denen gehörte, die die Macht haben und diese auch einsetzten, und nach diesen Zeiten dürstet er verzweifelt. Als er diese Macht zurückerhält und damit eine Frau vor Dieben rettet, ist dies dann auch keine bewusste Entscheidung, sondern mehr dem Zufall geschuldet, daß er zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Das macht ihn nicht zu einem besseren Menschen, gibt seinem leben aber damit eine Richtung, die es ins einem ersten Leben nicht gehabt hat, als er zusammen mit seinem Zwillingsbruder für eine Verbrecherorganisation tätig war. Doch jetzt hat er im Gegensatz zu damals die Möglichkeit, sich zu entscheiden, wie er mit seinen wieder gewonnenen Gaben umgeht und wie er sie einsetzt.</p>
<p>Brubakers Figuren haben im Gegensatz zu den „normalen“ Superhelden den Vorteil, daß sie nicht wie Abziehbilder daherkommen, sondern trotz ihrer Fähigkeiten wie Menschen wirken. Ihre Leben und Entscheidungen spiegeln viel stärker unser eigenes Leben wieder und was wir daraus machen. Und trotz seiner sehr düsteren Grundstimmung und zweifellos vorhandenen Brutalität ist dieser Comic am Ende viel positiver als etwa Millars »Wanted«, denn »Incognito« lässt seinem Helden und damit uns den freien Willen, wie wir unsere Fähigkeiten einsetzen.</p>
<address><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/BATMAN35.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-160" title="BATMAN35" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/BATMAN35-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a><strong>Batman 35/36: Was wurde aus dem Dunklen Ritter?</strong></address>
<address><strong>Text: Neil Gaiman</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Andy Kubert</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Steve Kups</strong></address>
<p>Verlag: Panini Comics, DC Deutschland</p>
<p>Batman ist tot, gestorben während der Final Crisis im Kampf gegen Darkseid (fragt mich bloß nicht, wer das genau ist, irgend so ein außerirdischer Obermotz mit gottgleichen Fähigkeiten). Und das nach 70 Jahren unentwegten Kampfes gegen das Böse. Die Figur Batman und sein Alter Ego Bruce Wayne entstand 1939 aus der Feder des Zeichners Bob Kane und gehört damit neben Superman zu den am längsten agierenden Superhelden. Von daher ist es eigentlich nur schwer vorstellbar, daß Bruce Wayne tatsächlich tot ist, denn ebenso wie nur Clark Kent Superman sein kann, kann nur Bruce Wayne Batman sein, wie die Macher bei DC schon damals erfahren mussten, als sie versuchten, Bruce Wayne durch Jean-Paul Valley zu ersetzen, jedoch durch den Protest der Leser sehr schnell zurückruderten und den einzig wahren Batman wieder einsetzten. Von daher ist es nicht allzu gewagt, zu vermuten, daß über kurz oder lang auch dieses Mal wieder Bruce Wayne die Fledermausmaske tragen wird. Die Frage ist eben nur, wie sie ihn von den Toten auferstehen lassen, aber das war noch nie ein größeres Problem bei Superhelden, sie Supermans angeblichen Tod.</p>
<p>Aber jetzt ist Batman erst mal tot und wir haben uns der traurigen Tatsache zu stellen. Literarisch übernimmt diese Aufgabe Neil Gaiman zusammen mit Andy Kubert, indem er diesen Zweiteiler über die Trauerfeier schreibt. In einer recht schäbigen Kaschemme finden sich nicht nur Batmans langjährige Freunde, sondern ebenso auch seine alten Feinde ein, um ihremWeggefährten die letzte Ehre zu erweisen. So sitzen wohl das erste Mal der Joker, Pinguin, Riddler und Catwoman friedlich neben Comissioner Gordon, dem Butler Alfred und Robin. Trauer schweißt halt zusammen. Nacheinander treten sie nun vor den Sarg und erzählen ihre Geschichte mit Batman und wie sie seinen Tod erlebten.</p>
<p>Diese Geschichte ist eine einzige Referenz an die lange Geschichte Batmans. So erinnern die Zeichnungen in jeder Geschichte einer anderen Epoche vom Golden Age der 50er über die siebziger und achtziger bis zu den modernen Zeichnungen heute. Auch der Titel ist schon eine Referenz, nämlich an die klassische Superman-Geschichte von Alan Moore: »Was wurde aus dem Mann von morgen?«</p>
<p><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/BATMAN36.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-162" title="BATMAN36" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/BATMAN36-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a>Gaiman erzählt eine Geschichte, wie man sie von ihm erwarten konnte. Weniger eine klassische, actionreiche Superheldenstory, sondern mehr ein ruhige, dem traurigen Anlass angemessen, fast metaphysische Geschichte über das Leben, den Tod und das Leben danach. Dabei lässt er keine Zweifel daran, daß für ihn die zwei Aspekte Bruce Wayne und Batman untrennbar zueinander gehören und alleine nicht existieren können. Damit verstärkt er natürlich die Zweifel am endgültigen Tod des alten Batman, aber anscheinend ist es so von der Chefredaktion bei DC gewollt und wird mehr auf einen Neustart der Serie mit dem alten Batman hinauslaufen und einer Zwischenphase, in der ein Vertreter das Fledermauskostüm tragen wird.</p>
<p>Als Abschluss einer Periode im langen Leben Batmans ist dieser Band von Neil Gaiman und Andy Kubert auf jeden Fall grandios geraten. Dies ist ein Heft, das man immer mal wieder in die Hand nehmen kann und neue Aspekte in den Zeichnungen und der Geschichte entdeckt. Eine Perle in einer monatlich erscheinenden Serie.</p>
<address><strong><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/storm-10.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-164" title="storm 10" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/storm-10-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Storm Bd. 10: Die Piraten von Pandarve</strong></address>
<address><strong>Text: Martin Lodewijk</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Don Lawrence</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: James ter Beek und Nikolaus Danner</strong></address>
<address><strong>Verlag: Splitter</strong></address>
<p>Mit diesem Band machten die Autoren von »Storm« nach neun Bänden 1982 eine bedeutende Zäsur. Storm und seine Gefährtin Rothaar verlassen hier nicht nur die Erde und werden auf den lebenden Planeten Pandarve verschlagen, auch im Autorenteam gab es mal wieder einen Wechsel. Martin Lodewijk, der die Serie bisher nur als Art Director des Verlags Eppo betreut hatte, wechselte mit dieser Ausgabe endgültig auf den Texterposten bei »Storm«. Genauer wird die Entstehung dieses Bandes wie in jedem der zehn Bände im Hintergrundartikel am Ende des Albums geschildert. Jedenfalls war damit das ewige Texterwechseln beendet, das in den vorangegangenen Bänden eine kontinuierliche Erzählung verhindert hatte. In der Geschichte wirkte es sich so aus, daß der Zyklus der Tiefen Welt, der auf einer Erde in Millionen Jahren spielte, beendet wurde und ein neuer Zyklus begann, der als »Die Chroniken von Pandarve« bekannt werden und bis in die aktuellen Hefte andauern sollte.</p>
<p>Storm und Rothaar werden vom Theokraten von Pandarve entführt, da dieser auf der Suche nach einer Anomalie war, als die sich Storm entpuppt. Die zwei werden im Laufe der Geschichte getrennt, Rothaar gerät in die Hände des Theokraten Marduk, während Storm als Sklave in den Minen arbeiten muss, wo er auf den rothäutigen Nomad trifft, der ihn seitdem auf all seinen Abenteuern begleitet.</p>
<p>Der Geschichte hat der Texterwechsel offenkundig gut getan. Während in den vorigen Bänden meist abgeschlossene Geschichten erzählt wurden, die maximal über zwei Bände gingen, hat man hier zum ersten Mal das Gefühl, dem Beginn einer großen Geschichte beizuwohnen. Außerdem merkt man, daß Don Lawrence und Martin Lodewijk bereits seit Jahren zusammenarbeiten und sich dementsprechend gut kennen, immerhin haben die beiden zusammen »Storm« aus der Taufe gehoben. Ein Problem hab ich aber seit dem ersten Band mit den Zeichnungen von Don Lawrence. Man ginge sicher viel zu weit, wenn man ihm Rassismus vorwerfen würde, aber es ist schon auffallend, daß die Guten prinzipiell großgewachsen, gutgebaut, und in ihren Gesichtszügen eher kaukasisch sind. Während die Schurken immer krumm gewachsen sind, verschlagene Gesichtszüge besitzen und ein asiatisches Aussehen haben. Das hat wohl was damit zu tun, daß »Storm« in der Tradition von Pulp-Serien wie »Flash Gordon« oder »Buck Rogers« steht, aber trotzdem kann man sich bei einigen Zeichnungen eines dummen Gefühls nicht erwehren.</p>
<p>Diesem ersten Band des neuen Zyklus merkt man das Bemühen um einen Neuanfang an, bei dem man versuchte den Helden in eine neue Umgebung zu verfrachten, ohne ihm seinen Status als Außenseiter zu nehmen. Durch die neue Umgebung auf Pandarve hatte man sich auf elegante Weise dem missglückten Konnzept der tiefen Welt entledigt, das eigentlich bereits nach den ersten zwei Bänden überflüssig geworden, von dem man sich aber erst jetzt mit Lodewijks Einstieg als Texter trennen konnte. Von daher ist dies sicher einer der wichtigsten Bände in der »Storm«-Reihe und für alle an dieser Serie Interessierten ein Muss.</p>
<address><strong><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/storm-0.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-166" title="storm 0" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/storm-0-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Storm Bd. 0: Kommandant Grek</strong></address>
<address><strong>Text: Vince Wenham</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Don Lawrence</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: James ter Beek und Nikolaus Danner</strong></address>
<address><strong>Verlag: Splitter</strong></address>
<p>Dieser Band ist quasi ein Pilot zur »Storm«-Reihe, in der schon viele der bekannten Figuren auftauchten, aber teilweise noch unter anderen Namen. Auch diese Geschichte dreht sich um einen Astronauten, hier noch namens Grek, der ebenso wie Storm in die Zukunft unserer Erde verschlagen wird und sich dort in der Tiefen Welt zurechtfinden muss. Diese Tiefe Welt basierte auf einem Artikel in »National Geographic«, in dem es um den Meeresgrund ging, nachdem die Ozeane verschwunden waren.</p>
<p>In dieser Tiefen Welt werden die Menschen von Fischwesen versklavt und der aus der Vergangenheit kommende Grek wird zum Anführer des Befreiungskampfes. Ehrlich gesagt, ist dieses Konzept auch nicht schlechter als das dann bei »Storm« umgesetzte. Der Grund, warum die Geschichte dann doch nicht so umgesetzt wurde, sondern als »Storm« neu egstartet wurde, lagen dann auch wohl mehr an der Tatsache, daß die Chefredakteure von »Eppo« mit dem Texter Vince Wernham nicht zufrieden waren und sich nach einem Ersatz umsahen, den sie dann in Phillipp Dunn fanden, der den ersten Storm-Band texten durfte.</p>
<p>In einer kompletten Edition darf dieser Vorläuferband natürlich auf keinen Fall fehlen, und ist so für Fans dieser Reihe sicher ein Pflichtkauf.</p>
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		<title>Ein ganz ein böser Bube</title>
		<link>http://ofu.sf-fan.com/2009/08/31/ein-ganz-ein-boser-bube/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 18:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Bad Boy Autor: Frank Miller Zeichner: Simon Bisley Übersetzung: Claudia Fliege Verlag: Panini-Comics Neben seinen bekannten Werken wie »300«, »Sin City« oder »Batman, die Rückkehr des dunklen Ritters« hat Frank Miller auch viele kleine Perlen geschrieben, unter anderem dieses Werk, &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/08/31/ein-ganz-ein-boser-bube/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address> </address>
<div id="attachment_91" class="wp-caption alignnone" style="width: 226px"><img class="size-medium wp-image-91" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/08/badboy-216x300.jpg" alt="Frank Millers Bad Boy" width="216" height="300" /><p class="wp-caption-text">Frank Millers Bad Boy</p></div>
<address><strong>Bad Boy</strong></address>
<address><strong>Autor: Frank Miller</strong></address>
<address><strong>Zeichner: Simon Bisley</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Claudia Fliege</strong></address>
<address><strong>Verlag: Panini-Comics</strong></address>
<p>Neben seinen bekannten Werken wie »300«, »Sin City« oder »Batman, die Rückkehr des dunklen Ritters« hat Frank Miller auch viele kleine Perlen geschrieben, unter anderem dieses Werk, das er zusammen mit Simon Bisley (Lobo, Judge Dredd) geschaffen hat. Ein kleiner Junge erkennt, daß seine angeblich so perfekte Welt nur eine Illusion ist und er versucht aus diesem Gefängnis zu fliehen. Ihm zur Seite steht dabei nur eine Katze namens Adolf.</p>
<p>Für politisch korrekte Comics ist Miller noch nie bekannt gewesen und auch hier ist sein minderjähriger Held eher ein kleines Arschloch. Er raucht, starrt Frauen auf die Brüste und flucht wie ein Rosskutscher. Trotzdem ist dieser Comic ein einziges Plädoyer für mehr Toleranz und Meinungsfreiheit, denn im Grunde handelt die Geschichte von einer Gesellschaft, die versucht, ihren Bürgern ihr gesamtes Leben vorzuschreiben und dieses als eine menschlichere Zivilisation verkauft. Und unbeirrt versucht dieser kleine Junge immer wieder dieser Gesellschaft zu entfliehen und wird doch immer wieder zurückgebracht und Personen übergeben, die vorgeben, seine Eltern zu sein.</p>
<p>Diese Geschichte stammt zwar von 1997, ist aber auch nach über 12 Jahren immer noch brandaktuell, vielleicht sogar aktueller denn je, in Zeiten des Rauchverbots, der permanenten Überwachung und dem immer stärkeren Beschneiden der persönlichen Freiheiten. Da ist es umso schöner, daß Panini dieses unbekanntere Werk Frank Millers fast zehn Jahre nach seiner deutschen Erstveröffentlichung bei Schreiber &amp; Leser wieder dem Comic-Leser zugänglich macht.</p>
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		<title>Der erste Stich ist immer der schwerste</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 18:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Buffy, Die Chroniken: Der erste Stich! Skript: Dan Bereton &#38; Christopher Golden, Scott Lobdell &#38; Fabian Nicieza Zeichnungen: Joe Bennett, Cliff Richards Übersetzung: Claudia Kern Verlag: Panini Comics Meine Güte, schmeißt Panini was an Comics nach Joss Whedons Figuren auf &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/08/31/der-erste-stich-ist-immer-der-schwerste/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_82" class="wp-caption alignnone" style="width: 205px"><img class="size-medium wp-image-82" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/08/buffy-195x300.jpg" alt="Buffy - Die Chroniken: Der erste Stich" width="195" height="300" /><p class="wp-caption-text">Buffy - Die Chroniken: Der erste Stich</p></div>
<address><strong><em>Buffy, Die Chroniken: Der erste Stich!</em></strong></address>
<address><strong><em>Skript: Dan Bereton &amp; Christopher Golden,<br />
Scott Lobdell &amp; Fabian Nicieza</em></strong></address>
<address><strong><em>Zeichnungen: Joe Bennett, Cliff Richards</em></strong></address>
<address><strong><em>Übersetzung: Claudia Kern</em></strong></address>
<address><strong><em>Verlag: Panini Comics</em></strong></address>
<p>Meine Güte, schmeißt Panini was an Comics nach Joss Whedons Figuren auf den Markt. Erst die 8. Staffel von »Buffy«, dann die 6. Staffel von »Angel« und nun auch noch eine Reihe, in der die Comics noch einmal veröffentlich werden, die parallel zur TV-Serie von »Buffy« spielen. Ja, gut, wenn’s gekauft wird.</p>
<p>Man muss aber zugeben, daß für den ersten Band gut aus dem Vollen geschöpft wurde. Immerhin behandelt die erste Geschichte die Ursprungsgeschichte der Vampirjägerin, aber nicht so, wie im, nach Meinung von Whedon und natürlich der Fans, gründlich misslungenen Film mit Kristy Swanson als Buffy, sondern nach Whedons Original-Drehbuch. Ob diese Geschichte wirklich so viel besser ist als die Verfilmung überlasse ich mal den Kennern des Films. Ich habe den nie gesehen und halte es auch für etwas vermessen, zu beurteilen ob ein Comic besser ist als ein Film, dafür sind die beiden Medien doch zu unterschiedlich.</p>
<p>Aber eins muss man diesem Comic zugestehen, er passt stilistisch und von der Geschichte her absolut zu der Fernsehserie und den aktuellen Comics, denn er trifft schon diesen Ton, der bereits die Fernsehserie aus dem Gros der Teenie-Serien herausgehoben hat: Diese Mischung aus »Beverly Hills 90210« und Dracula, garniert mit vielen originellen Einfälle, die man so noch nicht im Fernsehen gesehen hatte. Das alles kann man bereits in dieser ersten Buffy-Geschichte finden, etwa im Schicksal des ersten Wächter, der Buffy über ihr Schicksal als Jägerin aufklärt.</p>
<p>Dagegen fällt die zweite Geschichte, in der Buffy in Las Vegas ist, und die direkt an die erste Geschichte anknüpft, fast ein wenig ab, aber auch sie hat einige nette Ideen, wie das siamesische Zwillingspaar als Casino-Betreiber, über das ich aber nicht mehr verraten möchte.</p>
<p>Für Buffy-Fans ist dieser Band definitiv eine Kaufempfehlung, aber wer die Serie schon nicht mochte, wird sicher auch hier die Finger von lassen.</p>
<p>Ach ja, und wer glaubt,  jetzt wäre mal Schluss mit neuen Buffy-Reihen, irrt gründlich. Demnächst erscheint der erste Band mit Spike, dem Vampir, als Hauptperson.</p>
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		<title>Irgendwo in Südfrankreich</title>
		<link>http://ofu.sf-fan.com/2009/08/06/irgendwo-in-sudfrankreich/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 19:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonnenfinsternis Text und Zeichnungen: Fane &#38; Jim Übersetzung: Tanja Krämling Verlag: Splitter Hoppala, wie ist das Teil denn in das Splitter-Programm gerutscht? Keine Raumfahrer, keine Ritter, Schwertkämpferinnen oder sonstige Phantastik-Gestalten spielen hier die Hauptrolle, sondern eine völlig normale Truppe aus &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/08/06/irgendwo-in-sudfrankreich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-74" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/08/sonnenfinsternis-208x300.jpg" alt="sonnenfinsternis" width="208" height="300" /></p>
<p><strong><em>Sonnenfinsternis</em></strong></p>
<p><strong><em>Text und Zeichnungen: Fane &amp; Jim</em></strong></p>
<p><strong><em>Übersetzung: Tanja Krämling</em></strong></p>
<p><strong><em>Verlag: Splitter</em></strong></p>
<p>Hoppala, wie ist das Teil denn in das Splitter-Programm gerutscht? Keine Raumfahrer, keine Ritter, Schwertkämpferinnen oder sonstige Phantastik-Gestalten spielen hier die Hauptrolle, sondern eine völlig normale Truppe aus 5 Leuten, Mitte bis Ende dreißig, verheiratet, Kinder und darüber mehr oder minder frustriert.</p>
<p>Diese 5 Menschen treffen sich irgendwo in Südfrankreich für vier Tage, um eine Sonnenfinsternis gemeinsam zu erleben. Sie kennen sich alles seit ihrer Jugend und haben dementsprechend viel zusammen erlebt. Sie sind an diesem Punkt ihres Lebens, an dem man erkennt, dass diese Jugend jetzt unwiderruflich vorbei ist und ihr Leben sich nun in Bahnen eingefahren hat, die sie nicht mehr ohne weiteres verlassen können. Da ist der Mann, der mit seiner Sandkastenliebe verheiratet ist, zwei Kinder hat und nun verzweifelt versucht, mit einer neunzehnjährigen Internetbekanntschaft nachzuholen, was er seiner Meinung nach bisher verpasst hat. Der Künstler, der darüber frustriert ist, dass er mit seinen Kunstwerken kein Geld macht, sondern, in seinen Augen, mit Schund, aber dafür damit richtig viel. Und natürlich die Frau, die von einer Männerbekanntschaft zur nächsten springt, und damit ihre panische Angst verdrängt, sich fest zu binden.</p>
<p>Das Ganze könnte extrem banal und klischeebehaftet werden, ist es aber nicht, da die Autoren ihre Hauptfiguren immer ernst nehmen und sie nie der Lächerlichkeit preisgeben. Fane &amp; Jim haben eine Gruppe von Menschen geschaffen, die in ihren Träumen und Wünschen immer realistisch bleiben und dem Leser das Gefühl geben, selber in solche Situationen geraten zu können und sich im Verhalten der Hauptfiguren jederzeit wieder entdecken kann.</p>
<p>Für mich ist <strong>Sonnenfinsternis</strong> einer der Höhepunkte dieses Comicjahrs. Klare Leseempfehlung!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine für alle, alle für eine!</title>
		<link>http://ofu.sf-fan.com/2009/06/11/eine-fur-alle-alle-fur-eine/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 11:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankreich im Jahre des Herrn 1680, es herrscht der Sonnenkönig Ludwig XIV. Minister Louvois hat eine Geheimdienst gegründet, der das Land gegen seine Feinde beschützen soll. Unter den Geheimagenten sticht eine junge Frau heraus, die nicht nur viel Erfahrung im &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/06/11/eine-fur-alle-alle-fur-eine/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_49" class="wp-caption alignnone" style="width: 226px"><img class="size-medium wp-image-49" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/06/belladonna-216x300.jpg" alt="Belladonna, Bd. 1" width="216" height="300" /><p class="wp-caption-text">Belladonna, Bd. 1</p></div>
<p>Frankreich im Jahre des Herrn 1680, es herrscht der Sonnenkönig Ludwig XIV. Minister Louvois hat eine Geheimdienst gegründet, der das Land gegen seine Feinde beschützen soll. Unter den Geheimagenten sticht eine junge Frau heraus, die nicht nur viel Erfahrung im Kampf besitzt, sondern auch noch eine dunkle Vergangenheit.</p>
<p class="MsoNormal">Okay, die große Vorlage für diese Geschichte sind natürlich die Romane um die drei Musketiere von Alexandre Dumas, das Ganze wurde dann noch modern aufgepeppt mit einer weiblichen Heldin, die sowohl eine Expertin im Nahkampf und als auch mit Waffen ist. Das Autorenduo Ange ist vor allem durch ihre Reihe „Die Legende der Drachenritter“ bekannt geworden, während der Zeichner Pierre Alary bisher an der Reihe Sinbad mitgewirkt hat, die ebenfalls bei Splitter erscheint. Im Vergleich zu den Drachenrittern ist „Belladonna“ völlig anders, wesentlich humorvoller und dabei heller und freundlicher gezeichnet. Es ist eine klassische Mantel- und Degen-Geschichte mit rasanten Duellen wilden Verfolgungsjagden über die Dächer von Paris.</p>
<p class="MsoNormal">Ein wenig stört mich, dass man sich anscheinend momentan für solche Geschichten immer einer Heldin bedienen muss, obwohl auch diese hier in einer Zeit spielt, in der Frauen nun nicht gerade gleichberechtigt mit Männern waren und wohl kaum mit Degen und Dolch in der Gegend herum liefen. Aber egal, „Belladonna“ funktioniert auf jeden Fall als Musketiergeschichte in der Tradition von Dumas’ Helden und nach diesem ersten Band hat es die Serie auf jeden Fall verdient, weiter im Auge behalten zu werden.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em><span><span>Belladonna Bd.1: Marie</span></a></em></p>
<p class="MsoNormal"><em><span><span>Autor: Ange</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal"><em><span><span>Zeichner: Pierre Alary</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal"><em><span><span>Übersetzung: Monja Reichert</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal"><em><span><span>Verlag: Splitter</span></span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PENG! Die Gewinner</title>
		<link>http://ofu.sf-fan.com/2009/06/11/peng-die-gewinner/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 11:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum dritten Mal bereits wird der Münchner Comicpreis PENG! verliehen. In neun Kategorien wurde über die letzten Wochen über die Gewinner abgestimmt. Und hier sind sie, die diesjährigen Sieger: Bester deutscher Comic Uli Oesterles Gesamtausgabe von Hector Umbra Isabel Kreitz: &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/06/11/peng-die-gewinner/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum dritten Mal bereits wird der Münchner Comicpreis PENG! verliehen.<br />
In neun Kategorien wurde über die letzten Wochen über die Gewinner abgestimmt.<br />
Und hier sind sie, die diesjährigen Sieger:<br />
<strong>Bester deutscher Comic</strong><br />
Uli Oesterles Gesamtausgabe von Hector Umbra<br />
Isabel Kreitz: Die Sache mit Sorge<br />
Flix: Der Swimmingpool des kleinen Mannes</p>
<p><strong>Bester europäischer Comic</strong><br />
Cyril Pedrosa: Drei Schatten<br />
Jean-Yves Ferri, Manu Larcenet: Die Rückkehr aufs Land<br />
Émile Bravo: Spirou – Porträt eines Helden als junger Tor</p>
<p><strong>Bester US-Comic</strong><br />
Adrian Tomine: Halbe Wahrheiten<br />
David Petersen: Mouse Guard – Herbst 1152<br />
Gerard Way und Gabriel Bá: The Umbrella Academy</p>
<p><strong>Beste Comic-Sekundärliteratur</strong><br />
Scott McCloud: Comics machen<br />
Comicgate Magazin<br />
Reddition</p>
<p><strong>Beste Neuveröffentlichung eines Klassikers</strong><br />
Prinz Eisenherz – Hal Foster Gesamtausgabe<br />
Don Lawrence: Storm bei Splitter<br />
Watchmen Absolut Edition</p>
<p><strong>Beste Comicverfilmung</strong><br />
The Dark Knight<br />
Persepolis – Eine Jugend im Iran<br />
Watchmen</p>
<p><strong>Bester Manga</strong> (ermittelt von Animexx)<br />
Masashi Kishimoto: Naruto<br />
Eiichiro Oda: One Piece<br />
Matsuri Hino: Vampire Knight</p>
<p>Wer mitgezählt hat, kommt jetzt erst auf sieben Preisträger. Korrekt. Außerdem bekommt 2009 einen PENG! für sein Lebenswerk Hansrudi Wäscher, der in den Fünfzigern die Serien Sigurd, Nick und Tibor erschaffen hat. Die Älteren werden sich erinnern. Hansrudi Wäscher wird den Preis nicht nur persönlich entgegen nehmen sondern wird auf dem Comic-Festival auch mit einer Hommage-Ausstelung geehrt, damit die Comic-Leser jüngeren Datums überhaupt mal eine Ahnung bekommen, für was der Preis überhaupt verliehen wurde.</p>
<p>Der Preis für &#8220;Besondere Leistungen für die Münchner Comic-Kultur&#8221; geht dieses Jahr an Wolfgang J. Fuchs und Reinhold Reitberger für ihr Standardwerk “Comics &#8211; Anatomie eines Massenmediums, in dem sie nicht nur über die Geschichte der Comics, sondern auch selber ein Stück Comic-Geschichte schrieben.</p>
<p>Die Preise werden heute Abend in einer großen Gala im Ratssaal des alten Rathauses  feierlich überreicht. An dieser Stelle auch herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!</p>
<p>Und wer noch auf das Münchner Comic-Festival möchte, das läuft noch bis Sonntag.</p>
<p>Näher Informationen findet Ihr unter:</p>
<p><a href="http://www.comicfestival.de/">http://www.comicfestival.de/</a></p>
<h6 style="text-align: right">Quelle: www.comicfestival.de</h6>
]]></content:encoded>
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