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	<title>Ofu-Sichtungen &#187; Allgemein</title>
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	<description>Ein SF-Fan-Blog zu Comics und anderem Schnickschnack</description>
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		<title>Aufgefallen im Januar</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 17:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Batman/Superman Sonderband 2: Superbat; Zweckgemeinschaft Text: Michael Green, Mike Johnson; Len Wein Zeichnungen: Rags Morales; Chris Batista Übersetzung: Steve Kups Verlag: Panini Comics, DC Deutschland Im ganzen DC-Universum dürfte es keine zwei gegensätzlicheren Charaktere geben als Superman und Batman. Trotzdem, &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2010/01/25/aufgefallen-im-januar/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address> </address>
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<address><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/superbat.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-152" title="superbat" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/superbat-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a></address>
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<address><strong>Batman/Superman Sonderband 2: Superbat; Zweckgemeinschaft</strong></address>
<address><strong>Text: Michael Green, Mike Johnson; Len Wein</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Rags Morales; Chris Batista</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Steve Kups</strong></address>
<address><strong>Verlag: Panini Comics, DC Deutschland</strong></address>
<p>Im ganzen DC-Universum dürfte es keine zwei gegensätzlicheren Charaktere geben als Superman und Batman. Trotzdem, oder gerade deshalb, werden die beiden von Autoren immer wieder und gerne zusammen in den Kampf gegen das Verbrechen geschickt, ergeben sich doch aus den Reibungen der zwei so unterschiedlichen Sichtweisen, wunderbare Ansätze für interessante Geschichten.</p>
<p>In diesem Band wird in der ersten Geschichte versucht, diesen Gegensatz noch auf die Spitze zu treiben, denn die beiden Helden tauschen hier ihre Fähigkeiten. Während Batman, mit Supermans übermenschlichen Gaben ausgestattet, sich in der Lage sieht, endlich mit dem Verbrechen in Gotham endgültig aufräumen zu können, sieht sich Superman mit einer bisher ungekannten Menschlichkeit konfrontiert, mit der er sich aber nicht mehr als Alien unter Menschen fühlen muss.</p>
<p>Das Problem an Geschichten mit Superman war immer, daß dieser Kerl als das ultimativ Gute geschaffen wurde. Nur selten konnten Autoren diesen Panzer aus Gutsein durchbrechen und interessante Facetten am kostümierten Pfadfinder aufzeigen. Entsprechend langweilig sind die meisten Geschichten mit dem Stählernen. Batman konnte dagegen nie seine Wurzeln in den Detektivgeschichten der dreißiger Jahre, etwa von Hammet oder Chandler, verleugnen. Er hatte immer eine dunkle Seite, die ihn viel interessanter und spannender machte als viele seiner Kollegen.</p>
<p>Dies zeigt sich wieder mal in dieser Geschichte. Während Superman sich mehr oder minder mit seinem Schicksal abfindet, nutzt Batman seine neuen Fähigkeiten gnadenlos aus und begibt sich auf einen Feldzug gegen das Verbrechen, bei dem er zunehmend skrupelloser agiert und auch vor Verbündeten und Freunden nicht haltmacht. Und so muss Superman trotz seines Verlusts eingreifen, um Batman zu stoppen und seine Gaben zurückzuerlangen.</p>
<p>Batmans brutaler Feldzug ist ihm Rahmen seines Charakters völlig nachvollziehbar. Angetrieben vom Trauma des Verlusts seiner Eltern, kann er nun so gegen das Verbrechen vorgehen, wie er es immer wollte, aber nie konnte. Dabei legt er immer mehr die moralischen Fesseln ab, die er sich bisher auferlegt hat. Daß dies im Nachhinein durch den Fluch erklärt wird, der zu dem Tausch der Fähigkeiten führte, ist eine Schwäche der Geschichte, aber nötig, denn sonst könnte Batman am Ende kaum in den Kreis der Superhelden zurückkehren. Supermans Rolle bleibt dagegen mal wieder etwas blass, denn er kann auch ohne seine Gaben nicht aus seiner Pfadfinderhaut und so verpassen die Autoren eine Chance, diesem Charakter mal wieder etwas mehr Tiefe zu geben.</p>
<p>Im Vergleich zu dieser ersten, sehr gut erzählten Geschichte fällt die zweite ganz extrem ab. Sie ist eigentlich nicht mehr als der übliche Helden/Schurkenkampf, der nur dadurch etwas interessanter wird, daß Batmans und Supermans Gegner ein Mischwesen aus den beiden ist und ihre Fähigkeiten besitzt. Ansonsten ist dies eine typische Zweitgeschichte, die nicht groß von der eigentlichen Hauptgeschichte ablenkt.</p>
<p>Aber für diese Hauptgeschichte lohnt sich dieser Sonderband auf jeden Fall. Sie bietet eine Geschichte, die sich vom normalen Superheldeneinerlei abhebt, da sie einen unserer Helden mit seinen dunklen Seiten konfrontiert.</p>
<p><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/incognito.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-157" title="incognito" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/incognito-186x300.jpg" alt="" width="186" height="300" /></a></p>
<address><strong>Incognito: Stunde der Wahrheit</strong></address>
<address><strong>Text: Ed Brubaker</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Sean Phillips</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Claudia Fliege</strong></address>
<address><strong>Verlag: Panini Comics</strong></address>
<p>Irgendwie scheint es einigen Superheldenautoren keinen Spaß mehr zu machen, Comics über Helden zu schreiben. Daß Garth Ennis dieses Genre nicht leiden kann, ist ja bekannt und er kompensiert das momentan auch ganz erfolgreich mit »The Boys«. Mark Millar schrieb mit »Wanted« einen der interessantesten Comics der letzten Jahre, der sich nur um Superschurken drehte und Ed Brubaker setzt nun mit Incognito den Pulp-Magazinen der dreißiger Jahre ein Denkmal, in denen die Basis für die Superhelden-Comics gelegt wurde, wie wir sie heute kennen.</p>
<p>„Held“ seines Comics ist Zack Andersen, ein ehemaliger Superschurke, der sich in einem Zeugenschutzprogramm verstecken muss, nachdem er gegen seinen ehemaligen Boss ausgesagt hat, um seine eigene Haut zu retten. Seine Fähigkeiten werden durch Drogen unterdrückt und er führt nun das langweilige Leben eines Büroboten, den niemand wirklich wahrnimmt. Doch dann erhält Zack seine Fähigkeiten wieder zurück und er muss sich nun entscheiden, wie er sie in Zukunft einsetzen wird.</p>
<p>Der Reiz solcher Noir-Geschichten liegt ja bekanntlich darin, daß es keine klar abgesteckten Gut/Böse-Seiten gibt, sondern zuallererst Menschen, die versuchen, einigermaßen unbeschadet durchs Leben zu kommen. Auch Zack Andersen gehört dazu, nur weiß er, daß er mal zu denen gehörte, die die Macht haben und diese auch einsetzten, und nach diesen Zeiten dürstet er verzweifelt. Als er diese Macht zurückerhält und damit eine Frau vor Dieben rettet, ist dies dann auch keine bewusste Entscheidung, sondern mehr dem Zufall geschuldet, daß er zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Das macht ihn nicht zu einem besseren Menschen, gibt seinem leben aber damit eine Richtung, die es ins einem ersten Leben nicht gehabt hat, als er zusammen mit seinem Zwillingsbruder für eine Verbrecherorganisation tätig war. Doch jetzt hat er im Gegensatz zu damals die Möglichkeit, sich zu entscheiden, wie er mit seinen wieder gewonnenen Gaben umgeht und wie er sie einsetzt.</p>
<p>Brubakers Figuren haben im Gegensatz zu den „normalen“ Superhelden den Vorteil, daß sie nicht wie Abziehbilder daherkommen, sondern trotz ihrer Fähigkeiten wie Menschen wirken. Ihre Leben und Entscheidungen spiegeln viel stärker unser eigenes Leben wieder und was wir daraus machen. Und trotz seiner sehr düsteren Grundstimmung und zweifellos vorhandenen Brutalität ist dieser Comic am Ende viel positiver als etwa Millars »Wanted«, denn »Incognito« lässt seinem Helden und damit uns den freien Willen, wie wir unsere Fähigkeiten einsetzen.</p>
<address><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/BATMAN35.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-160" title="BATMAN35" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/BATMAN35-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a><strong>Batman 35/36: Was wurde aus dem Dunklen Ritter?</strong></address>
<address><strong>Text: Neil Gaiman</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Andy Kubert</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Steve Kups</strong></address>
<p>Verlag: Panini Comics, DC Deutschland</p>
<p>Batman ist tot, gestorben während der Final Crisis im Kampf gegen Darkseid (fragt mich bloß nicht, wer das genau ist, irgend so ein außerirdischer Obermotz mit gottgleichen Fähigkeiten). Und das nach 70 Jahren unentwegten Kampfes gegen das Böse. Die Figur Batman und sein Alter Ego Bruce Wayne entstand 1939 aus der Feder des Zeichners Bob Kane und gehört damit neben Superman zu den am längsten agierenden Superhelden. Von daher ist es eigentlich nur schwer vorstellbar, daß Bruce Wayne tatsächlich tot ist, denn ebenso wie nur Clark Kent Superman sein kann, kann nur Bruce Wayne Batman sein, wie die Macher bei DC schon damals erfahren mussten, als sie versuchten, Bruce Wayne durch Jean-Paul Valley zu ersetzen, jedoch durch den Protest der Leser sehr schnell zurückruderten und den einzig wahren Batman wieder einsetzten. Von daher ist es nicht allzu gewagt, zu vermuten, daß über kurz oder lang auch dieses Mal wieder Bruce Wayne die Fledermausmaske tragen wird. Die Frage ist eben nur, wie sie ihn von den Toten auferstehen lassen, aber das war noch nie ein größeres Problem bei Superhelden, sie Supermans angeblichen Tod.</p>
<p>Aber jetzt ist Batman erst mal tot und wir haben uns der traurigen Tatsache zu stellen. Literarisch übernimmt diese Aufgabe Neil Gaiman zusammen mit Andy Kubert, indem er diesen Zweiteiler über die Trauerfeier schreibt. In einer recht schäbigen Kaschemme finden sich nicht nur Batmans langjährige Freunde, sondern ebenso auch seine alten Feinde ein, um ihremWeggefährten die letzte Ehre zu erweisen. So sitzen wohl das erste Mal der Joker, Pinguin, Riddler und Catwoman friedlich neben Comissioner Gordon, dem Butler Alfred und Robin. Trauer schweißt halt zusammen. Nacheinander treten sie nun vor den Sarg und erzählen ihre Geschichte mit Batman und wie sie seinen Tod erlebten.</p>
<p>Diese Geschichte ist eine einzige Referenz an die lange Geschichte Batmans. So erinnern die Zeichnungen in jeder Geschichte einer anderen Epoche vom Golden Age der 50er über die siebziger und achtziger bis zu den modernen Zeichnungen heute. Auch der Titel ist schon eine Referenz, nämlich an die klassische Superman-Geschichte von Alan Moore: »Was wurde aus dem Mann von morgen?«</p>
<p><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/BATMAN36.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-162" title="BATMAN36" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/BATMAN36-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a>Gaiman erzählt eine Geschichte, wie man sie von ihm erwarten konnte. Weniger eine klassische, actionreiche Superheldenstory, sondern mehr ein ruhige, dem traurigen Anlass angemessen, fast metaphysische Geschichte über das Leben, den Tod und das Leben danach. Dabei lässt er keine Zweifel daran, daß für ihn die zwei Aspekte Bruce Wayne und Batman untrennbar zueinander gehören und alleine nicht existieren können. Damit verstärkt er natürlich die Zweifel am endgültigen Tod des alten Batman, aber anscheinend ist es so von der Chefredaktion bei DC gewollt und wird mehr auf einen Neustart der Serie mit dem alten Batman hinauslaufen und einer Zwischenphase, in der ein Vertreter das Fledermauskostüm tragen wird.</p>
<p>Als Abschluss einer Periode im langen Leben Batmans ist dieser Band von Neil Gaiman und Andy Kubert auf jeden Fall grandios geraten. Dies ist ein Heft, das man immer mal wieder in die Hand nehmen kann und neue Aspekte in den Zeichnungen und der Geschichte entdeckt. Eine Perle in einer monatlich erscheinenden Serie.</p>
<address><strong><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/storm-10.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-164" title="storm 10" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/storm-10-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Storm Bd. 10: Die Piraten von Pandarve</strong></address>
<address><strong>Text: Martin Lodewijk</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Don Lawrence</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: James ter Beek und Nikolaus Danner</strong></address>
<address><strong>Verlag: Splitter</strong></address>
<p>Mit diesem Band machten die Autoren von »Storm« nach neun Bänden 1982 eine bedeutende Zäsur. Storm und seine Gefährtin Rothaar verlassen hier nicht nur die Erde und werden auf den lebenden Planeten Pandarve verschlagen, auch im Autorenteam gab es mal wieder einen Wechsel. Martin Lodewijk, der die Serie bisher nur als Art Director des Verlags Eppo betreut hatte, wechselte mit dieser Ausgabe endgültig auf den Texterposten bei »Storm«. Genauer wird die Entstehung dieses Bandes wie in jedem der zehn Bände im Hintergrundartikel am Ende des Albums geschildert. Jedenfalls war damit das ewige Texterwechseln beendet, das in den vorangegangenen Bänden eine kontinuierliche Erzählung verhindert hatte. In der Geschichte wirkte es sich so aus, daß der Zyklus der Tiefen Welt, der auf einer Erde in Millionen Jahren spielte, beendet wurde und ein neuer Zyklus begann, der als »Die Chroniken von Pandarve« bekannt werden und bis in die aktuellen Hefte andauern sollte.</p>
<p>Storm und Rothaar werden vom Theokraten von Pandarve entführt, da dieser auf der Suche nach einer Anomalie war, als die sich Storm entpuppt. Die zwei werden im Laufe der Geschichte getrennt, Rothaar gerät in die Hände des Theokraten Marduk, während Storm als Sklave in den Minen arbeiten muss, wo er auf den rothäutigen Nomad trifft, der ihn seitdem auf all seinen Abenteuern begleitet.</p>
<p>Der Geschichte hat der Texterwechsel offenkundig gut getan. Während in den vorigen Bänden meist abgeschlossene Geschichten erzählt wurden, die maximal über zwei Bände gingen, hat man hier zum ersten Mal das Gefühl, dem Beginn einer großen Geschichte beizuwohnen. Außerdem merkt man, daß Don Lawrence und Martin Lodewijk bereits seit Jahren zusammenarbeiten und sich dementsprechend gut kennen, immerhin haben die beiden zusammen »Storm« aus der Taufe gehoben. Ein Problem hab ich aber seit dem ersten Band mit den Zeichnungen von Don Lawrence. Man ginge sicher viel zu weit, wenn man ihm Rassismus vorwerfen würde, aber es ist schon auffallend, daß die Guten prinzipiell großgewachsen, gutgebaut, und in ihren Gesichtszügen eher kaukasisch sind. Während die Schurken immer krumm gewachsen sind, verschlagene Gesichtszüge besitzen und ein asiatisches Aussehen haben. Das hat wohl was damit zu tun, daß »Storm« in der Tradition von Pulp-Serien wie »Flash Gordon« oder »Buck Rogers« steht, aber trotzdem kann man sich bei einigen Zeichnungen eines dummen Gefühls nicht erwehren.</p>
<p>Diesem ersten Band des neuen Zyklus merkt man das Bemühen um einen Neuanfang an, bei dem man versuchte den Helden in eine neue Umgebung zu verfrachten, ohne ihm seinen Status als Außenseiter zu nehmen. Durch die neue Umgebung auf Pandarve hatte man sich auf elegante Weise dem missglückten Konnzept der tiefen Welt entledigt, das eigentlich bereits nach den ersten zwei Bänden überflüssig geworden, von dem man sich aber erst jetzt mit Lodewijks Einstieg als Texter trennen konnte. Von daher ist dies sicher einer der wichtigsten Bände in der »Storm«-Reihe und für alle an dieser Serie Interessierten ein Muss.</p>
<address><strong><a href="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/storm-0.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-166" title="storm 0" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2010/01/storm-0-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Storm Bd. 0: Kommandant Grek</strong></address>
<address><strong>Text: Vince Wenham</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Don Lawrence</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: James ter Beek und Nikolaus Danner</strong></address>
<address><strong>Verlag: Splitter</strong></address>
<p>Dieser Band ist quasi ein Pilot zur »Storm«-Reihe, in der schon viele der bekannten Figuren auftauchten, aber teilweise noch unter anderen Namen. Auch diese Geschichte dreht sich um einen Astronauten, hier noch namens Grek, der ebenso wie Storm in die Zukunft unserer Erde verschlagen wird und sich dort in der Tiefen Welt zurechtfinden muss. Diese Tiefe Welt basierte auf einem Artikel in »National Geographic«, in dem es um den Meeresgrund ging, nachdem die Ozeane verschwunden waren.</p>
<p>In dieser Tiefen Welt werden die Menschen von Fischwesen versklavt und der aus der Vergangenheit kommende Grek wird zum Anführer des Befreiungskampfes. Ehrlich gesagt, ist dieses Konzept auch nicht schlechter als das dann bei »Storm« umgesetzte. Der Grund, warum die Geschichte dann doch nicht so umgesetzt wurde, sondern als »Storm« neu egstartet wurde, lagen dann auch wohl mehr an der Tatsache, daß die Chefredakteure von »Eppo« mit dem Texter Vince Wernham nicht zufrieden waren und sich nach einem Ersatz umsahen, den sie dann in Phillipp Dunn fanden, der den ersten Storm-Band texten durfte.</p>
<p>In einer kompletten Edition darf dieser Vorläuferband natürlich auf keinen Fall fehlen, und ist so für Fans dieser Reihe sicher ein Pflichtkauf.</p>
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		<title>Aufgefallen</title>
		<link>http://ofu.sf-fan.com/2009/11/04/136/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 19:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wanted Text: Mark Millar Zeichnungen: J. G. Jones Übersetzung: Bernd Kronsbein Verlag: Panini Comics Wesley Gibson sitzt in einem Großraumbüro, isst jeden Mittag ein Sauerteig-Sandwich mit Lachs in Sesampanade und Wasabi-Mayonaise, und sein bester Freund vögelt seine Freundin. Also ein &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/11/04/136/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><em><img class="alignleft size-full wp-image-139" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/11/wanted.jpg" alt="wanted" width="269" height="405" /></em></address>
<address><strong><em>Wanted</em></strong></address>
<address><strong><em>Text: Mark Millar</em></strong></address>
<address><strong><em>Zeichnungen: J. G. Jones</em></strong></address>
<address><strong><em>Übersetzung: Bernd Kronsbein</em></strong></address>
<address><strong><em>Verlag: Panini Comics</em></strong></address>
<p>Wesley Gibson sitzt in einem Großraumbüro, isst jeden Mittag ein Sauerteig-Sandwich mit Lachs in Sesampanade und Wasabi-Mayonaise, und sein bester Freund vögelt seine Freundin. Also ein richtig tolles Leben. Doch dann tritt eine Frau in sein Leben, die zum Aufwärmen erstmal die komplette Kundschaft eines Diners niedermäht und Wesley dann eröffnet, daß sein Vater ein Auftragskiller war, vor kurzem ermordet wurde und er den Platz seines Vaters in einer geheimen Bruderschaft übernehmen soll.</p>
<p>So eröffnet Mark Millar seine Miniserie »Wanted«, in der er so ziemlich alles auf den Kopf stellt, was man bisher aus Superhelden-Comics so kannte. Denn in dieser Welt gibt es keine Helden mehr. Die wurden allesamt von den Superschurken ausgeschaltet, die hier tatsächlich mal intelligent genug waren, sich zusammen zu tun und ihre Gegner eine nach dem anderen zu töten. Und nun soll ein stinknormaler kleiner Angestellter in die Reihen dieser Bruderschaft aufgenommen werden, die seitdem im geheimen unsere Welt beherrscht.</p>
<p>Verfilmt wurde dieser Comic bekanntermaßen mit Angelina Jolie und Morgan Freeman, aber ich bezweifel ganz stark, daß dieser Film auch nur annähernd an diesen Comic heranreicht, denn dies ist so ziemlich der negativste und pessimistischste „Superhelden“-Comic, der mir je untergekommen ist. Bereits in »Civil War« und »Die Ultimativen« hat Millar beweisen, daß er bereit ist, die Grenzen der Mainstream-Comichefte zu überwinden und neu zu erfinden, aber gegenüber »Wanted« waren diese Hefte nur zum Aufwärmen gedacht.</p>
<p>Dabei darf man aber nicht dem Irrtum verfallen, »Wanted« für eine bloße Aneinanderreihung von Metzelszenen und Obszönitäten zu halten. Dieser Comic ist vielmehr eine Parabel auf unsere moderne Welt, die gerade heutzutage im Angesicht der Finanzkrise und der Macht einiger Konzerne verstörender ist, als sie vielleicht bei der Erstveröffentlichung 2003 war. Und in diesem Bewusstsein muss eigentlich jedem Leser bei den letzten zwei Seiten ein kalter Schauder über den Rücken laufen.</p>
<p>Millar hat mal zu »Wanted« gesagt, daß er diese Geschichte als Gegenentwurf zu Spider-Man sieht. Dem ist nichts hinzuzufügen.</p>
<address><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-142" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/11/mythos-196x300.jpg" alt="mythos" width="196" height="300" />Marvel</strong><strong> Mythos</strong></address>
<address><strong>Te</strong><strong>xt: Paul Jenkins</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Paolo Rivera</strong></address>
<address><strong>Übersetzun</strong><strong>g: Reinh</strong><strong>ard Schweizer</strong></address>
<address><strong>Verlag: Panini Comics, Marvel Deutschland</strong></address>
<p>Nach dem Gegenentwurf zu den klassischen Superhelden-Comics hier jetzt genau dieses, nämlich Neuerzählungen der Entstehungsgeschichten der klassischen Marvel-Helden von Captain America über die Fantstischen Vier und Spider-Man bis zu den X-Men, also einigen der erfolgreichsten Verfilmungen der letzten Jahre und im Falle von Cap ein kommender Film. Ach ja, und dann hat sich aus irgendeinem Grund noch der Ghost Rider in diesen Band verirrt, außer der schiefgegangenen Verfilmung mit Nicolas Cage fällt mir allerdings kein Grund ein, was diese Geschichte hier zu suchen hat.</p>
<p>Im Gegensatz zu den Neuerzählungen aus dem ultimativen Universum, in denen die bekannten Helden teilweise auch neu erfunden wurden, werden in »Mythos« die klassischen Entstehungsgeschichten behutsam modernisiert und neu erzählt. Wer die alten Geschichten kennt, wird hier absolut nichts Neues erfahren, doch für jüngere Leser kann dieser Band jedoch durchaus interessant sein, wenn man nur die neueren Geschichten kennt.</p>
<p>Man muss Jenkins zu Gute halten, daß er es schafft, die alten Entstehungsgeschichten gut in die Moderne überführt zu haben. Daß man dabei nicht wirklich etwas Neues über die Helden erfährt, muss man da wohl in Kauf nehmen.</p>
<p>Für Leute, die diese Superhelden bisher nur aus dem Kino kenne, ist dieser Band sicher interessant, Comic-Kenner werden sich hier wohl eher langweilen.</p>
<address><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-144" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/11/lockekey-196x300.jpg" alt="lockekey" width="196" height="300" />Locke &amp; Key: Willkommen in Lovecraft</strong></address>
<address><strong>Text: Joe Hill</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Gabriel Rodriguez</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Reinhard Schweizer</strong></address>
<address><strong>Verlag: Panini Comics</strong></address>
<p>Joe Hill ist ein Autoren-Pseudonym, allerdings wohl eines der am schlechtesten gehüteten der Comic-Welt. Denn hinter diesem Namen verbirgt sich Joseph Hillstrom, einer der Söhne von Horror-Autor Stephen King, der zuerst ohne Vater-Bonus erfolgreich sein wollte, doch das Geheimnis wurde schon vor der Veröffentlichung seines Erstlingswerks »Blind« gelüftet. Dem Erfolg schadete dies allerdings nicht.</p>
<p>Mit »Locke &amp; Key« debütiert Joe Hill nun als Comic-Autor und man kann nicht gerade behaupten, daß er seine Wurzeln groß verleugnen würde, den diese Geschichte hätte genauso nach Vorlage eines King-Romans entstanden sein.</p>
<p>Nach der Ermordung ihres Vaters ziehen die Kinder Tyler, Kinsey und Bode mit ihrer Mutter in den Ort Lovecraft, um dort neu an zu fangen. In diesem Ort in Massachusetts wohnt ihr Onkel in einem geheimnisvollen Anwesen namens Keylocke, wo es offensichtlich mehr Türen als Räume gibt. Und so nimmt die Geschichte genau den zu erwartenden Verlauf, ohne dabei groß mit Überraschungen aufzuwarten. Die Geschichte ist dabei allerdings nie langweilig, denn neben der Horrorgeschichte konzentriert sich dieser Comic vor allem auf die drei Kinder, die alle auf ihre Weise versuchen, mit dem Trauma nach der brutalen Ermordung ihres Vaters fertig zu werden und hier zeigt Hill, daß er die Begabung seines Vaters fürs Geschichten erzählen geerbt hat.</p>
<p>Doch ist dieser Band eh nur als Auftakt zu sehen, in den nächsten Bänden wird sich noch stärker zeigen, was sich hinter diesem geheimnisvollen Anwesen und seinem Namen verbirgt, denn die ersten Schlüssel sind bereits aufgetaucht. Die Frage ist nur, zu welchen Türen gehören sie?</p>
<address><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-145" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/11/orbital-216x300.jpg" alt="orbital" width="216" height="300" />Orbital 2.1: Nomaden</strong></address>
<address><strong>Text: Sylvain Runberg</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Serge Pellé</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Tanja Krämling</strong></address>
<address><strong>Verlag: Splitter</strong></address>
<p>Reine SF-Comicserien sind immer noch relativ selten. Auch im ziemlich großen Angebot bei SPLITTER kann man solche Serien an einer Hand abzählen. Eine davon wird erfreulicherweise nach dem ersten Album »Brüche« jetzt fortgesetzt. »Orbital« geht mit »Nomaden« endlich in die zweite Runde.</p>
<p>Orbital ist eine Raumstation, die der IDA, der Interplanetaren Diplomatischen Abteilung, als Ausgangsbasis für ihre Missionen dient, die den Frieden zwischen den Welten erhalten sollen. Hauptpersonen sind die beiden Agenten Kaleb Swany und Mezoke Izzua, deren Verhältnis durch die Tatsache kompliziert wird, daß ihre Völker bis vor kurzem in einen erbitterten Krieg verwickelt waren. Diese beiden Völker, Menschen und Sandjaren, wollen sich nun während einer großen Zeremonie in Kuala Lumpur offiziell versöhnen. Dummerweise hat sich ein galaktisches Nomadenvolk ausgerechnete jetzt diese Region der Erde als vorübergehenden Aufenthaltsort ausgesucht und provoziert damit einen Bürgerkrieg.</p>
<p>Die Geschichten um die IDA zeichnet aus, daß hier die Menschen nicht das dominierende Volk sind. Im Gegenteil werden sie aufgrund des Kriegs gegen die Sandjaren Allierte zweiter Klasse in der Konföderation angesehen und Swany ist der erste Mensch, der als Agent der IDA eingesetzt wird. Die IDA wird eingesetzt, um Konflikte zwischen den verbündeten Völkern friedlich beizulegen und zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Kein Wunder also, daß sich auch diese neue Geschichte um den Umgang zweier völlig fremder Völker dreht und um das Misstrauen, das aus Angst vor dem Unbekannten entsteht.</p>
<p>Aber neben dieser „Metaebene“ (ein tolles Wort ….) ist »Orbital« erst einmal eine spannend erzählte Agentengeschichte, die von Runberg und Pellè in eine durchweg glaubwürdig entwickelte SF-Welt versetzt wurde, mit der man sich als Leser zu jeder Zeit identifizieren kann. Für SF-Fans unter den Comic-Lesern führt an dieser Serie kaum ein Weg vorbei.</p>
<address><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-146" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/11/perry-212x300.jpg" alt="perry" width="212" height="300" />Perry – Unser Mann im All</strong></address>
<address><strong>Heft 137: Mutanten an die Macht</strong></address>
<address><strong>Verlag: Alligator-Farm</strong></address>
<p>Trotz der vielen Turbulenzen um die ALLIGATOR FARM ist mit der 137 bereits die achte Ausgabe der Neuauflage der klassischen Perry-Comics aus den Siebzigern erschienen. Nachdem die ersten Hefte noch stark der Tradition der alten Serie verhaftet waren, was durchaus seinen Reiz hatte, muss man feststellen, daß »Perry« sich inzwischen von diesen Fesseln befreit hat.</p>
<p>Für Leser der Rhodan-Serie muss der Comic erst mal völlig verwirrend sein, denn die Autoren bedienen sich nach Lust und Laune im kompletten PR-Universum und mixen alles wild durcheinander. Man kann bald Wetten abschließen, daß das den Puristen unter den Fans die Zornesröte ins Gesicht treiben wird, aber eine gute Geschichte entschuldigt ziemlich viel. Immerhin stehen die neuen Hefte damit weiterhin in der Tradition der alten Serie.</p>
<p>Mit der Titelgeschichte „Mutanten an die Macht“ wird dabei die fortlaufende Geschichte aus den vorigen Heften fortgesetzt. Alaska Saedelaere soll dabei als Massenmörder hingerichtet werden und es kommt zum Putsch durch Reginald Bulls Stellvertreter. Trotz dem Mischmasch aus alten Helden wie Goratschin und aktuellen Schurken wie Koor Parkinson ist dies eher eine konventionelle Comic-Geschichte, was ich hier ein wenig vermisse, ist der Stil aus den ersten neune Heften, die viel stärker dem Stil der Siebziger verbunden waren und in denen Karl Nagel auch keine Hemmungen hatte, einen Pilz-Dom als gigantischen Penis zu zeichnen. Im Vergleich dazu kommt diese Geschichte zeichnerisch extrem konventionell rüber, ist aber erzählerisch gut gemacht und macht am Ende neugierig auf die Fortsetzung in Nr. 138. Die anderen 5 Geschichten sind eher Kurzstories, in denen sich Nachwuchskünstler austoben konnten, was man an den Zeichnungen sehr merkt, die sich im Stil ganz extrem unterscheiden. Das kann nicht immer jeden Geschmack treffen, ist aber nie langweilig. Auf jeden Fall kann mir mal Gucky mit Bodybuilder-Figur bewundern, das bekommt man auch nicht immer zu sehen.</p>
<p>Insgesamt wieder ein interessantes Heft, das die Alligatoren da zusammengestellt haben. Hoffentlich folgen noch viele nach.</p>
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		<title>Diese Stadt ist ein Dschungel</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 19:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dresden Files Bd. 1: Willkommen im Dschungel Text: Jim Butcher Zeichnungen: Ardian Syaf Übersetzung: Oliver Hoffman &#38; Astrid Mosler Verlag: Panini Comics Eine meiner momentanen Lieblingsbuchreihen sind die »Dresden Files« über den magiebegabten Privatdetektiv Harry Dresden, der in Chicago &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/10/13/diese-stadt-ist-ein-dschungel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address> </address>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><img class="size-medium wp-image-131" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/10/dresden-195x300.jpg" alt="Willkommen im Dschungel" width="195" height="300" /></dt>
</dl>
</div>
<address>Die Dresden Files Bd. 1: Willkommen im Dschungel</address>
<address> Text: Jim Butcher</address>
<address> Zeichnungen: Ardian Syaf</address>
<address> Übersetzung: Oliver Hoffman &amp; Astrid Mosler</address>
<address> Verlag: Panini Comics</address>
<p>Eine meiner momentanen Lieblingsbuchreihen sind die »Dresden Files« über den magiebegabten Privatdetektiv Harry Dresden, der in Chicago seine Fälle löst. Neben inzwischen 11 Büchern gibt es bereits eine Fernsehserie, die in den USA beim Scifi-Channel lief, und jetzt auch den ersten Comic, der auf Deutsch bei Panini erscheint. Als Autor zeichnet Jim Butcher, der Erfinder des Magiers persönlich, verantwortlich, so daß man sich als Dresden-Fan wenigstens keine Sorge um Widersprüche zu den Büchern machen muss. Zeitlich spielt dieser Comic vor den Büchern, eine Kenntnis der Bücher ist damit nicht unbedingt erforderlich.<br />
Man könnte sogar soweit gehen, daß es für den Genuss des Comics sogar besser ist, wenn man noch keines der Bücher gelesen hat, denn wieder mal gibt es ein Problem mit den Bildern, die man sich als Leser von Geschichten macht und dem, was ein Comiczeichner in dieser Geschichte sieht. Da ist es auch völlig egal, ob der Autor selber am Comic mitgearbeitet hat und die Bilder so abgenickt hat. Der Leser stellt sich seine Helden wohl immer anders vor und ist dann enttäuscht, wenn diese auf einmal ganz anders aussehen. So auch hier. Zwar ist die Hauptfigur, der Magier Harry Dresden, ziemlich gut getroffen, aber leider haut es grad bei der zweiten wichtigen Figur, der Polizistin Karrin Murphy, nicht mehr hin, die entspricht so gar nicht meinen Vorstellungen, nachdem ich zehn der Bücher gelesen hab. Aber ansonsten trifft der Zeichner Ardian Syaf die Stimmung der Bücher sehr gut, dafür, daß dies sein erster großer Comic ist, liefert er ein beeindruckendes Debüt ab. Diese Geschichte ist von Jim Butcher als Vorlauf zum ersten Buch, »Sturmnacht«, gedacht, vor dem sie auch unmittelbar spielt. Mehr als das wird auch nicht geliefert. Im Vergleich zu den Büchern ist dieser Fall ziemlich einfach gestrickt und es fehlt noch der große Überbau, der mit die Faszination der Buchreihe ausmacht. Als erster Einstieg in die Welt von Harry Dresden funktioniert »Willkommen im Dschungel« aber einwandfrei und wird sicher weitere Fans für die Dresden-Akten gewinnen. Bleibt nur abzuwarten, wie die angekündigte Adaption des ersten Buchs als Comic funktionieren wird. Dann muss der Comic im direkten Vergleich bestehen können, ob das gelingt hab ich noch einige Zweifel. Vielleicht wäre es besser, wenn man sich weiterhin für den Comic eigene Geschichten ausgedacht hätte. Genug Stoff hätte es mit Sicherheit gegeben.</p>
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		<title>Videos zu Splitter-Comics bei youtube!</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 19:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf ihrer Homepage haben die Splitter ja schon länger zu ausgewählten Serien Trailer-Videos angeboten. Seit neuerem gibt es bei youtube einen Kanal für diese Videos, auf dem man sie abonnieren und kommentieren kann. Hier der Link zum youtube-Kanal des Splitter-Verlags: &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/09/29/videos-zu-splitter-comics-bei-youtube/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf ihrer Homepage haben die Splitter ja schon länger zu ausgewählten Serien Trailer-Videos angeboten. Seit neuerem gibt es bei youtube einen Kanal für diese Videos, auf dem man sie abonnieren und kommentieren kann.</p>
<p>Hier der Link zum youtube-Kanal des Splitter-Verlags:</p>
<p><a title="Splitter-Videos" href="http://www.youtube.com/user/SplitterVerlag" target="_blank">Splitter-Youtubekanal</a></p>
<p>Und hier mal ein Video zur Einstimmung:</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/09/29/videos-zu-splitter-comics-bei-youtube/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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		<title>Wunsch erfüllt</title>
		<link>http://ofu.sf-fan.com/2009/09/14/wunsch-erfullt/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 19:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Beste aus den Welten von Dungeons &#38; Dragons Band 2 Übersetzung: Oliver Hoffman &#38; Astrid Mosler Verlag: Panini Comics Und gleich noch ein Sammelband, dieses Mal mit Geschichte aus den Dungeons &#38; Dragons Welten. Bei der Besprechung des ersten &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/09/14/wunsch-erfullt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong></p>
<div id="attachment_115" class="wp-caption alignnone" style="width: 207px"><strong><img class="size-medium wp-image-115" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/09/dd_welten2-197x300.jpg" alt="Welten von Dugeons &amp; Dragons Bd. 2" width="197" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text">Welten von Dugeons &amp; Dragons Bd. 2</p></div>
<p>Das Beste aus den Welten von Dungeons &amp; Dragons Band 2</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Oliver Hoffman &amp; Astrid Mosler</strong></address>
<address><strong>Verlag: Panini Comics</strong></address>
<p>Und gleich noch ein Sammelband, dieses Mal mit Geschichte aus den Dungeons &amp; Dragons Welten. Bei der Besprechung des ersten Bandes hatte ich mir ja gewünscht, das nächste Mal auch eine Geschichte aus Ravenloft zu lesen und siehe da, schon wird der Wunsch erfüllt. Daß in dieser Geschichte der untote Ritter Lord Soth, den Fans auch aus Drachenlanze kennen, ist keine wirklich Überraschung, da dieser sicher die bekannteste Figur in diesem Universum ist. Erzählt wird die Geschichte eines ungewöhnlichen Würfelspiels, an dessen Ende man sich nicht sicher sein kann, wer nun gewonnen und wer verloren hat. Da Ravenloft von dne D&amp;D-Welten den stärksten Horror-Bezug hat, geht auch diese Geschichte stärker in diese Richtung als die anderen Geschichten, die klassische Fantasy-Storys sind. Sowohl die Forgotten-Realms- als auch die Drachenlanze-Geschichte beschäftigen sich wieder mit einigen der bekannten Figuren aus diesen Welten, was den Geschichten nicht wirklich gut tut, beide bleiben dabei sehr konventionell und erzählen altbekannte Szenarien, die man als Fantasy-Leser schon in- und auswendig kennt. Trotzdem für Fans lohen sich beide Geschichten durchaus.</p>
<p>Wesentlich interessanter sind auch in diesem zweiten Band die Geschichte aus Eberron und die Ravenloft-Story. Diese beiden Welten haben einfach den Vorteil, nicht bereits so gründlich literarisch abgegrast zu sein wie ihre beiden berühmteren Kollegen und keine klassischen Fantasywelten zu sein, so daß man hier als Autor noch die Möglichkeit hat, eigene Akzente zu setzen und interessante Geschichten zu erzählen. Diese müssen ja nicht unbedingt originell sein, ein neuer Betrachtungswinkel auf eine bekannte Geschichte reicht ja schon.</p>
<p>Auch dieser zweite Band mit D&amp;D-Geschichten enttäuscht die Erwartungen der Fans nicht. Forgotten-Realms- und Drachenlanze-Fans werden mit Geschichten ihrer Lieblingsfiguren bedient und die breiter interessierten Fantasy-Fans können sich über die Ravenloft- und die Eberron-Geschichte freuen.</p>
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		<title>Aufmarsch der Monster</title>
		<link>http://ofu.sf-fan.com/2009/09/14/aufmarsch-der-monster/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 19:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Max: Legion of Monsters Übersetzung: Michael Strittmatter Verlag: Marvel Deutschland, Panini Marvel hat schon immer Horror-Comics veröffentlicht, den Fans werden da sicher sofort mindestens »Tomb of Dracula« oder Man-Thing einfallen. In diesem Band wurden nun acht in sich abgeschlossen Geschichten &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/09/14/aufmarsch-der-monster/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong> </strong></p>
</address>
<div id="attachment_112" class="wp-caption alignnone" style="width: 207px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-112" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/09/monsters-197x300.jpg" alt="Legion of Monsters" width="197" height="300" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Legion of Monsters</p></div>
<p><strong>Max: Legion of Monsters</strong></p>
<address><strong>Übersetzung: Michael Strittmatter</strong></address>
<address><strong>Verlag: Marvel Deutschland, Panini</strong></address>
<p>Marvel hat schon immer Horror-Comics veröffentlicht, den Fans werden da sicher sofort mindestens »Tomb of Dracula« oder Man-Thing einfallen. In diesem Band wurden nun acht in sich abgeschlossen Geschichten mit den bekanntesten Marvel-Monstern veröffentlicht und so kann man sich neben den zwei schon erwähnten auf ein Wiedersehen mit Frankensteins Monster, dem Werwolf, dem Vampir Morbius, Draculas Tocher Lilith,, dem Zombie Simon Garth, der Dämonentochter Satana und der lebenden Mumie freuen.</p>
<p>Erfreulicherweise setzt kaum eine der Geschichte auf grobe Schockeffekte, stattdessen werden sehr ruhige Geschichten erzählt, die auf subtilen Horror setzen und sich mit Themen wie Drogensucht oder Umweltverschmutzung beschäftigen. Am konventionellsten erzählt sind dabei noch die Geschichten mit Satana und Draculas Tochter Lilith, alle anderen zeigen neben einer guten Geschichte auch noch ungewöhnliche Zeichenstile, die die Besonderheit der Stories nur noch unterstreichen. Der größte Fehler in diesem Band ist dann auch konsequenterweise, als Abschluss eine klassische Geschichte mit Morbius, dem Ghost Rider, dem Werwolf und Man-Thing zu bringen, der man gerade im Vergleich zu den modernen Storys ihr Alter ganz extrem anmerkt, da hätte man besser noch eine neue Geschichte in diesen Band voller Horror-Comics auf einem ganz hohen Niveau packen sollen.</p>
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		</item>
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		<title>Der erste Eindruck kann täuschen</title>
		<link>http://ofu.sf-fan.com/2009/09/14/der-erste-eindruck-kann-tauschen/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 19:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Söldner Bd. 2: Drekkars Text: Fabrice David Zeichnungen und Farbe: Eric Bourgier Übersetzung: Tanja Krämling Verlag: Splitter Holla, so kann ein erster Band täuschen. In der Kritik zu diesem (im Fandom Observer 237) hatte ich mich noch eher enttäuscht über &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/09/14/der-erste-eindruck-kann-tauschen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong></p>
<div id="attachment_108" class="wp-caption alignnone" style="width: 225px"><strong><img class="size-medium wp-image-108" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/09/soeldner-215x300.jpg" alt="Söldner Bd. 2: Die Drekkars" width="215" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text">Söldner Bd. 2: Die Drekkars</p></div>
<p>Söldner Bd. 2: Drekkars</strong></address>
<address><strong>Text: Fabrice David</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen und Farbe: Eric Bourgier</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Tanja Krämling</strong></address>
<address><strong>Verlag: Splitter</strong></address>
<p>Holla, so kann ein erster Band täuschen. In der Kritik zu diesem (im Fandom Observer 237) hatte ich mich noch eher enttäuscht über diese Fantasy-Serie geäußert, da sie mir zu sehr auf ausgelatschten Bahnen verlief. Doch mit dem zweiten Band wechselt das Autorenpaar die Perspektive und beschreibt die Zivilisation der Drekkars, die im Einführungsband nur als gesichtslose Bösewichter auftauchten. Die Autoren entwerfen ein faszinierendes Bild einer in Kasten aufgeteilten Gesellschaft, die sich in einen Berg zurückgezogen hat und von einem absoluten Alleinherrscher regiert wird.</p>
<p>Obwohl in diesem Band die Drekkars dem Leser näher gebracht werden und man für einige von ihnen Sympathien entwickeln kann, verlieren sie niemals ihre Bedrohlichkeit, denn ihre Zivilisation bleibt fremdartig genug, um zu ahnen, daß zwischen den Drekkars und der von ihnen als Das Draußen bezeichneten Außenwelt nie Frieden geben kann.</p>
<p>Erzählt wird die Geschichte eines Aufstandes von Drekkars, die sich gegen die von den Drachen beeinflusste Gesellschaft wendet und ihre Hauptstadt Farkas verlassen will. Dazu werden die Sklaven, auf denen die Drekkar-Zivilisation beruht, zum Aufstand angestachelt und damit die hinter dem Herrscher stehenden Drachen gezwungen, zugunsten des größeren Wohls die Abtrünnigen gehen zu lassen.</p>
<p>Nach einem eher konventionellen ersten Band steigern sich die Autoren mit ihrem zweiten Buch ganz erheblich. Bleibt nur zu hoffen, daß für die nächsten Bände dieses Niveau gehalten werden kann. Dann kann man sich auf eine großartige Fantasy-Serie freuen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Heiligen Land</title>
		<link>http://ofu.sf-fan.com/2009/09/14/im-heiligen-land/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 19:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das fünfte Evangelium Bd. 1: Die Hand der Fatima Text: Jean-Luc Istin Zeichnungen: Thimothée Montaigne Übersetzung: Tanja Krämling Verlag: Splitter Im Juli-Newsletter wurde dieser erste Band von Dirk Schulz mit den Worten seines Sohnes eingeführt: »Woow, Ihr macht Assassins als &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/09/14/im-heiligen-land/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong></p>
<div id="attachment_103" class="wp-caption alignnone" style="width: 225px"><strong><img class="size-medium wp-image-103" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/09/evangelium-215x300.jpg" alt="Das fünfte Evangelium" width="215" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text">Das fünfte Evangelium</p></div>
<p>Das fünfte Evangelium Bd. 1: Die Hand der Fatima</strong></address>
<address><strong>Text: Jean-Luc Istin</strong></address>
<address><strong>Zeichnungen: Thimothée Montaigne</strong></address>
<address><strong>Übersetzung: Tanja Krämling</strong></address>
<address><strong>Verlag: Splitter</strong></address>
<p>Im Juli-Newsletter wurde dieser erste Band von Dirk Schulz mit den Worten seines Sohnes eingeführt: »Woow, Ihr macht Assassins als Comic!« Gemeint war damit natürlich das Videospiel »Assassins Creed«, eines der erfolgreichsten Spiele der letzten Zeit. Nachdem ich das Cover Zu Gesicht bekam, wusste ich auch, wie Dirks Sohn auf diese Idee kam. Ob diese Ähnlichkeit nur Zufall oder beabsichtigt ist, kann ich nicht sagen, aber sie ist schon sehr auffallend. Auch von der Geschichte her gibt es einige Ähnlichkeiten, da auch dieser Comic zwischen dem ersten und zweiten Kreuzzug spielt, als sich die europäischen Kreuzfahrer im Heiligen Land festsetzen, Jerusalem erobern und ihren Kreuzfahrerstaat gründen konnten, die Zeit zu der auch »Assassins Creed« spielt.</p>
<p>Mein erster Gedanke bei diesem Comic gingen allerdings in eine andere Richtung, schließlich gibt es bei »Splitter« bereits eine Serie, die sich mit den Kreuzzügen beschäftigt, die passenderweise einfach »Kreuzzug« heißt. Doch wo diese Serie einen gehörigen Anteil Fantasy aufweist und in einer alternativen Welt spielt, bemüht sich »Das fünfte Evangelium« um historische Genauigkeit. Der erste Band spielt zum Großteil in Jerusalem während der ersten Jahre unter der Regierung von Balduin VI., dem leprakranken König. Die Geschichte selber scheint nach dem ersten Band ziemlich im Fahrwasser von »Illuminati« und »Sakrileg« zu schwimmen. Es geht um ein verschwundenes Evangelium, eine Mordserie in Jerusalem, eine Geheimgesellschaften und die Hauptperson ist ein geistlicher Gelehrter, wie sie seit »Name der Rose« beliebt sind.</p>
<p>Nach dem ersten Band ist es jedoch noch zu früh, zu beurteilen, ob diese Geschichte einen eigenen Stil entwickeln kann oder als Imitat stecken bleibt. Eine Chance hat sie jedenfalls verdient, denn der Comic hat durchaus gute Ansätze, mit denen sie bei Mystery-Fans punkten kann. Warten wir mal den nächsten Band ab, der allerdings erst im März 2010 erscheinen wird.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufgefallen:</title>
		<link>http://ofu.sf-fan.com/2009/06/30/aufgefallen/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 06:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ofu.sf-fan.com/?p=58</guid>
		<description><![CDATA[Ultimate: Origins Autor: Brian M. Bendis Zeichner: Butch Guice Übersetzung: Reinhard Schweizer Verlag: Panini, Marvel Deutschland Die Ultimate-Comics wurden von Marvel 2000 gestartet, um neben den langjährigen Fans neue, vor allem jüngere, Leser für ihre Hefte zu gewinnen. Daher wurden &#8230; <a href="http://ofu.sf-fan.com/2009/06/30/aufgefallen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-61" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/06/ultimateorigins_687-195x300.jpg" alt="ultimateorigins_687" width="195" height="300" /></p>
<p><strong>Ultimate: Origins</strong><br />
<strong> Autor: Brian M. Bendis<br />
Zeichner: Butch Guice<br />
Übersetzung: Reinhard Schweizer<br />
Ver</strong><strong>la</strong><strong>g: Panini, Ma</strong><strong>rvel Deutschland</strong></p>
<p>Die Ultimate-Comics wurden von Marvel 2000 gestartet, um neben den langjährigen Fans neue, vor allem jüngere, Leser für ihre Hefte zu gewinnen. Daher wurden die bekanntesten Reihen, Spider-Man, X-Men, Die Rächer und Die Fantastischen Vier, einer radikalen Erneuerung unterzogen und modernisiert. Diese Hefte erschienen dann parallel zu den alten Reihen unter dem Label Ultimate und erwiesen sich als ein großer Erfolg, auch unter den Alt-Lesern.<br />
2009 wurde auf der New York Comic Con bekannt, dass die ultimativen Reihen nach dem Ende des Ultimatum-Storybogens einem Relaunch unterzogen werden und dann unter dem neuen Label Ultimate Comics erscheinen werden. Mit Ultimate Origins beginnt nun auch in Deutschland dieser Ultimatum-Storybogen. In diesem Auftakt werden die Entstehungsgeschichten einiger wichtiger Marvel-Superhelden neu erzählt und in einen Zusammenhang gestellt, den es so in den alten Comics nie gegeben hat. Als Autor dieser im Original fünfteiligen Geschichte zeichnet Brian M. Bendis, der momentan meistbeschäftigte Autor bei Marvel.<br />
Serienübergreifende Storybogen sind ja bei allen Comicverlagen extrem beliebt, kann man so doch die Leser dazu bringen, neben ihren Stammreihen auch andere Reihen zu kaufen, um so der gesamten Geschichte folgen zu können. Aber was Bendis hier an Verknüpfungen zwischen Captain America, Wolverine, Hulk, aber auch den Fantastischen Vier und Spider-Man herstellt, ist schon große Klasse und gibt den ganzen sonst nur lose zusammenhängenden Reihen einen Überbau, der in sich logisch und stimmig zu sein scheint.<br />
Diese Zusammenhänge beginnen im Zweiten Weltkrieg mit der Entwicklung des Super-Serums, das bekanntlich zur Entstehung Captain Americas führte, und führen dann über die Bemühungen weiter, dieses Serum nach dem Verschwinden Captain Americas zu rekonstruieren, was im ultimativen Universum zur Entstehung der meisten Superhelden führen wird.<br />
Bendis hatte man die letzten Jahre angemerkt, dass er an vielen Serien gleichzeitig schrieb und sich um keine vernünftig kümmern konnte. Hier aber hat er endlich mal wieder gezeigt, warum er zu den momentan beliebtesten Comic-Autoren gehört und einen Auftakt geschrieben, der einen gespannt auf den eigentlichen Beginn des Ultimatum-Storybogens macht. Hoffentlich kann er mit seinem Auftakt mithalten.</p>
<div id="attachment_63" class="wp-caption alignnone" style="width: 214px"><img class="size-medium wp-image-63" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/06/coraline28sc29_544-204x300.jpg" alt="Coraline" width="204" height="300" /><p class="wp-caption-text">Coraline</p></div>
<p><strong>Coraline<br />
Nach dem Roman von Neil Gaiman<br />
Adaption und Zeichnungen: P. Craig Russell<br />
Übersetzung: Bernd Kronsbein<br />
Verlag: </strong></p>
<p>Nach Stardust ist dies wieder eine Adaption eines Romans von Neil Gaiman. Aber diesmal ist es kein illustrierter Roman, sondern ein richtiger Comic geworden. Die kleine Coraline Jones zieht mit ihren Eltern in ein neues Appartement. Da ihre Eltern nur wenig Zeit für sie haben, erkundet das kleine Mädchen auf eigene Faust das neue Haus, in dem zwei ehemalige Schauspielerinnen und ein verrückter alter Mann leben. Coraline findet auf einer ihrer Erkundungen eine Tür, die zugemauert wurde, doch dahinter verbirgt sich ein Geheimnis.<br />
Neil Gaiman hat diesen Roman 2002 geschrieben und dafür 2003 den HUGO und den Nebula Award erhalten, sowie den Bram Stoker Award als Bestes Werk für junge Leser. Für dieses Jahr wurde auch eine Stop-Motion-Verfilmung angekündigt. Der Comic war da wohl nur die logische Folge.<br />
Gaimans Roman wurde bereits mit Carrolls Klassiker Alice im Wunderland verglichen, und das nicht ohne Grund, denn Ähnlichkeiten zwischen den beiden Romanen sind offensichtlich, nicht nur durch das Mädchen als Heldin, sondern auch durch die Thematik einer anderen Welt neben der unseren. In dieser Welt trifft Coraline auf ihre Anderen Eltern, die immer Zeit für sie haben und ihr alle Wünsche erfüllen und die sie in dieser anderen Welt bei sich behalten wollen.<br />
Diese Comic-Adaption ist für eine Gaiman-Geschichte ziemlich putzig geraten. Es fehlt der morbide und etwas düstere Ton, der normalerweise durch seine Geschichten zieht und ihre Faszination ausmacht. Das Problem liegt in den Zeichnungen, die sehr realistisch gehalten sind, für die Geschichte wären aber eher impressionistische Bilder passend, wie sie sich auch auf dem Romancover finden. Selbst wenn man diesen Comic von seiner Romanvorlage getrennt betrachtet, drängt sich immer ein Vergleich mit Gaimans eigenen Comicwerken auf, vor allem mit seinen Sandman-Geschichten, und dagegen bleibt dieser Comic viel zu harmlos und oberflächlich, sowohl von den Texten als auch von den Zeichnungen.</p>
<div id="attachment_65" class="wp-caption alignnone" style="width: 205px"><img class="size-medium wp-image-65" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/06/thelostboys_996-195x300.jpg" alt="The Lost Boys: Reign of Frogs" width="195" height="300" /><p class="wp-caption-text">The Lost Boys: Reign of Frogs</p></div>
<p><strong>Lost Boys: Reign of Frogs<br />
Autor: Hans Rodionoff<br />
Zeichner: Joel Gomez<br />
Übersetzung: Claudia Fliege<br />
Verlag: Panini, Wildstorm Comics</strong></p>
<p>Wer erinnert sich noch an diesen Vampirfilm von 1987 mit Kiefer Sutherland, gedreht von Joel Schumacher, um eine Vampirclique in Kalifornien? Mit diesem Film wurde das Vampirgenre neu belebt und führte vielleicht sogar zu dem heutigen Boom an Vampirgeschichten. Seltsamer weise gab es jetzt, zwanzig Jahre nach dem ersten Film, eine Fortsetzung, natürlich ohne Kiefer Sutherland, und anstelle von Rocker-Vampiren mit Surfer-Vampiren. Ähh, ja, okay, wer’s mag.<br />
Als Überbrückung dieser zwanzig Jahre soll nun dieser Comic dienen, der erzählt, was in dieser Zeit geschah. Hauptpersonen dabei sind die beiden Frog-Brüder, die in Lost Boys die Möchtegern-Vampirjäger gaben und auch hier noch nicht viel weiter gekommen sind.<br />
Bei einer Fortsetzung zwanzig Jahre später fragt man sich unweigerlich, was das ganze soll. Vom Erfolg des ersten Teils kann so ein Nachklapp kaum noch zehren, maximal vom Kultstatus, aber ob der bei diesem Film so wahnsinnig groß war, wage ich doch zu bezweifeln. Wenn man mich nach Klassikern des Vampirfilms fragen würde, wäre Lost Boys nicht unbedingt meine erste Antwort. Das größte Problem des Comics ist, dass er nicht funktioniert, wenn man nicht zumindest den ersten Film vorher noch mal gesehen hat, da er sehr viele Bezüge zu diesem hat, die sich sonst kaum erschließen. Aber auch damit bleibt die Geschichte ziemlich wirr, sie erzählt zwar die Vorgeschichte zum zweiten Film, hat aber überhaupt keine Eigenständigkeit, die nötig wäre, damit dies ein guter Comic werden könnte.<br />
So ist es nur eine Gelegenheit, den Fans der beiden Filme noch mal Geld aus der Tasche zu ziehen, für alle anderen ist dieser Comic völlig uninteressant.</p>
<div id="attachment_67" class="wp-caption alignnone" style="width: 224px"><img class="size-medium wp-image-67" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/06/dunkle-turm-214x300.jpg" alt="Der dunkle Turm Bd.2: Der lange Heimweg" width="214" height="300" /><p class="wp-caption-text">Der dunkle Turm Bd.2: Der lange Heimweg</p></div>
<p><strong>Der dunkle Turm Bd. 2: Der lange Heimweg<br />
Idee und Gesamtleitung: Stephen King<br />
Story und Beratung: Robin Furth<br />
Skript: Peter David<br />
Zeichner: Jae Lee, Richard Isanove<br />
Übersetzung: Wulf Bergner<br />
Verlag: Splitter</strong></p>
<p>Dies ist der zweite Teil der Comic-Serie zu Stephen Kings großem Werk Der dunkle Turm. Aufmerksame FO-Leser werden sich erinnern, was ich in FO 239 zu dem ersten Band geschrieben habe. Dem ist auch für den zweiten Band kaum etwas hinzuzufügen, von Meistern ihres Fachs wie Peter David oder Jae Lee, erwartet man auch nicht weniger als ein so hohes Niveau.<br />
Was mir aber im zweiten Band mal so langsam auf den Wecker geht, ist diese permanent niederdrückende Stimmung in diesem Comic und vielleicht auch Kings Romanen selber. Der dunkle Turm spielt bekanntlich in einer postatomaren Welt, in der alles mutiert ist, von Hunden und Pferden bis zu dem Menschen. Diese Welt hat King noch mit Elementen der Artus-Saga und des Wilden Westens gemixt. Ist ja so erst mal eine ganz interessante Mischung, aber das ganze ist so dermaßen in düsteren Farben und einer niederdrückenden Stimmung gehalten, dass man sich fragt, wie da ein Mensch überleben, geschweige denn leben kann. Ein wenig mehr Helligkeit würde dem Comic sehr gut tun. Aber vielleicht vertu ich mich ja auch und Horror-Liebhaber wollen einen King-Comic genau so haben und nicht anders, und ich bin erklärtermaßen weder Horror- noch King-Fan.</p>
<div id="attachment_69" class="wp-caption alignnone" style="width: 225px"><img class="size-medium wp-image-69" src="http://ofu.sf-fan.com/files/2009/06/wolkenvolk-215x300.jpg" alt="Das Wolkenvolk: Seide und Schwert Bd. 2: Mondkind" width="215" height="300" /><p class="wp-caption-text">Das Wolkenvolk: Seide und Schwert Bd. 2: Mondkind</p></div>
<p><strong>Das Wolkenvolk: Seide und Schwert Bd. 2: Mondkind<br />
Nach den Büchern von Kai Meyer<br />
Textadaption: Yann Krehl<br />
Zeichner: Ralf Schlüter<br />
Tusche: Horst Gotta<br />
Farben: Dirk Schulz<br />
Verlag: Splitter</strong></p>
<p>Mit diesem zweiten Band schließt das Splitter-Team die Comic-Adaption des ersten Buchs von Kai Meyers Fantasy-Zyklus Das Wolkenvolk ab. Dies war eine Premiere für den Verlag, denn zuvor wurden bei Splitter vor allem frankobelgische Comic-Reihen veröffentlicht. Da Kai Meyer zusammen mit Markus Heitz momentan zu den bekanntesten deutschen Fantasy-Autoren gehört, ist es aus kaufmännischen Überlegungen nur sinnvoll, sich eines seiner Werke für ein erstes eigenes Comic-Werk zu sichern. Zumal bei einer Trilogie damit auf jeden Fall mal sechs Comicbände sicher sind.<br />
Das Ergebnis der Umsetzung des ersten Bandes kann sich auch gut sehen lassen. In ruhigen, klaren Panels haben die Künstler Kai Meyers Werk übertragen, ohne in die manchmal hektisch, aber moderner wirkende Panelaufteilung vor allem amerikanischer Comics zu verfallen. Aber trotzdem wirkt Seide und Schwert nie altmodisch und die Action kommt auch nicht zu kurz. In einem Comic, der sich so sehr auf asiatische Mythen bezieht, wie dieser, wäre das auch fatal, denn dann sind fliegende Schwertkämpfer und Martial-arts-Künstler wie in einem Shaw-Brothers-Film geradezu Pflicht. Dabei ist aber dieser Comic in allen seinen Zeichnungen ein europäischer geblieben und versucht nicht, den asiatischen Stil zu kopieren. Damit bleibt der Comic immer ein blick von außen auf eine uns fremde Welt, im Comic versinnbildlicht durch die Figur des Niccolo, der für den Leser durch diese Welt wandert.<br />
Neben dieser zweiteiligen Ausgabe von Seide und Schwert hat Splitter noch eine Buchausgabe herausgebracht, in der die Geschichte komplett erschienen ist. Das Format ist zwar kleiner als die Albenausgabe, stört aber nicht sehr, da die Zeichnungen nicht so stark verkleinert werden mussten, dass ihre Wirkung beeinträchtigt wäre.</p>
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		<title>Hallo Welt!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 21:04:15 +0000</pubDate>
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