Neue Comics bei Splitter

Am 25. Februar wurden die neuen Comics bei Splitter ausgeliefert. Darunter finden sich wieder zwei neue Serien und der Abschlussband für die dreibändige Serie „Kind des Blitzes“.

Aber hier alle neuen Alben im Überblick:

Zwei neue Serien:

Die Serie „YIU“ über eine Auftragskillerin im Jahr 2166 läuft bereits seit September 2007. Ab März 2009 startet jetzt auch die eigentliche Hauptserie „YIU – Die Apokalypse“, die sieben Bände umfassen wird.

Erwarten werden kann man sicher wieder eine Menge Action und Ballerei, der Verlag verspricht daneben aber auch Einblicke in die Entstehung des eigentlichen Konflikts und eine ausführliche Vorstellung der Welt von YIU.

Klingt schon mal gut, denn diese Einblicke kamen in der ersten Serie etwas zu kurz, da lag der Blickpunkt mehr auf der Action.

Die Serie YIU – Die Apokalypse wird von dem bekannten Team Téhy und J. M. Vee – hier mit der Verstärkung der Zeichner Guenet und Renéaume -gestaltet.

Die zweite neue Serie dreht sich um einen Beruf, der im Mittelalter als einer der niedrigsten und entwürdigendsten galt: Der des Gerbers.

„Alim der Gerber“ ist ein Kastenloser, der die etwas eklige Aufgabe der Entsorgung gestrandeter und toter Fische zu bewältigen hat. Eines Tages jedoch vertraut ihm der Ozean ein Geheimnis an, welches sein Leben grundlegend ändern wird.

Diese neue Serie wird von Wilfried Lupano getextet und Virgine Augustin gezeichnet.

Der erste Band trägt den Titel „Das Geheimnis des Wassers“. Insgesamt wird diese Serie vier Bände umfassen.

Abschlussband bei „Kind des Blitzes“

Die Trilogie „Kind des Blitzes“ wird mit dem Band „Wohin die Ströme fließen“ abgeschlossen. Diese Trilogie ist das Erstlingswerk von Manuel Bichebois (Text) und Didier Poli (Zeichnungen), die dafür mit dem Albert-Uderzo-Award „Sanglier de Bronze“ ausgezeichnet wurden.

Mich persönlich haben die ersten zwei Bände dieser Serie nicht überzeugt, mal sehen, ob dies der Abschlussband noch ändern kann.

Band 3 der „Kaste der Meta-Barone“: Eisenhaupt und Dona Vicenta

Alexandro Jodorowsky und Juan Gimenez (Difool, Juan Solo, Die 4. Macht) beschäftigen sich in dieser vierbändigen Serie mit einem Nebencharakter aus dem Incal-Zyklus um John Difool, den Jodorowsky zusamen mit Jean Giraud (Möbius) geschrieben und gezeichnet hat.

Im dritten Band geht es um den Großvater des Meta-Barons, Eisenhaupt, dem man in alter Tradition ein Körperteil entfernt hat. Warum es bei ihm gleich der ganze Kopf sein musste, dürfte die spannendste Frage sein.

Zeichnerisch merkt man den Bänden an, dass die Zeit an diesen Altmeistern der Comics vorbeigegangen ist, erzählerisch sind die Bände jedoch immer noch großartig. Und die Ausstattung der Sammlerausgaben ist mit 16 Sonderseiten mit Skizzen und Interview, soei einem Kunstdruck, auf üblich hohem Splitter-Niveau.

Der dritte Band umfasst die Originalbände 5 und 6.

Außerdem gibt es zu den Bänden noch einen passenden Schuber und jede Ausgabe noch in einer Sonder-Edition mit einer Sammlerfigur.

Noch mal 3 von 4: Monsieur Mardi-Gras – Unter Knochen

Auch die Serie um die Abenteuer eines toten Kartographen gehen in die dritte Runde. Dieser Kartograph ist in der Nacht von Veilchendienstag (Mardi-Gras) auf Aschermittwoch gestorben, weswegen, er nun im Jenseits Monsieur Mardi-Gras Aschermittwoch heißt, und auch sonst ist dieses Leben nach dem Tode nicht ganz wie erwartet.

Quelle: Newsletter des Splitter Verlags

Dieser Beitrag wurde unter Comics veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.